Islamisten in Deutschland: Zahl antisemitischer Straftaten auf Höchststand

Demo in Berlin gegen Antisemitismus, mit Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin (Archivbild).
Imago/Bernd Elmenthaler- BKA meldet 2025 einen Höchststand: 670 islamistisch motivierte antisemitische Straftaten.
- Seit dem Hamas-Angriff 2023 stiegen die Zahlen stark – 2024 waren es 631 Fälle.
- Taten reichen von Verherrlichung von Terror bis zu schweren Gewaltdelikten.
- Zentralrat der Juden warnt vor „unerträglichem Niveau“, Minister fordern härteres Vorgehen.
- Bundesregierung stärkt Prävention: Beraterkreis soll Empfehlungen vorlegen, Fokus auf Städte.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Zahl islamistisch motivierter antisemitischer Straftaten in Deutschland hat einem Medienbericht zufolge im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Das Bundeskriminalamt (BKA) registrierte demnach im vergangenen Jahr insgesamt 670 Fälle und damit rund sechs Prozent mehr als 2024. Die „Welt am Sonntag“ beruft sich auf eine Sonderauswertung der Bundesregierung für die Grünen-Bundestagsabgeordnete Lamya Kaddor.
Die Taten reichen demnach von Terrorverherrlichung und Beleidigungen über Sachbeschädigungen bis zu schweren Gewalttaten.
Zahlen seit Hamas-Angriff stark gestiegen
Insgesamt sind die Fallzahlen laut BKA seit dem Großangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 stark gestiegen:
- Noch im gesamten Jahr 2022 waren demnach lediglich 16 solcher Straftaten erfasst worden.
- Vom Jahresbeginn 2023 bis zum 6. Oktober registrierten die Behörden 33 Fälle, in der Zeit danach bis zum Jahresende weitere 331.
- Im Jahr 2024 waren es 631 Fälle.
„Bedrohung auf einem unerträglichen Niveau“
Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, erklärt , die Bedrohung für Jüdinnen und Juden habe sich „auf einem unerträglichen Niveau“ festgesetzt. „Der islamistisch geprägte Judenhass entlädt sich heute ganz offen auf Straßen, an Hochschulen und im Netz.“
Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) warnt: „Seit dem 7. Oktober 2023 ist der Antisemitismus zu einem zentralen Mobilisierungsthema der Islamisten geworden.“ Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) betont: „Islamisten kommen heute übers Handy. Wir dürfen ihnen diese Tür nicht offenlassen.“
Wie die Bundesregierung reagiert
Die Bundesregierung will ihre Gegenmaßnahmen verstärken. Ein neu besetzter Beraterkreis des Bundesinnenministeriums zur Islamismusprävention soll nach Informationen der Zeitung zum Jahreswechsel Empfehlungen vorlegen. Der Parlamentarische Staatssekretär Christoph de Vries (CDU) begrüßt, dass sich das Gremium auch mit muslimischem Antisemitismus in deutschen Großstädten beschäftige.
Poseck fordert ein „entschlossenes Vorgehen gegen islamistische Propaganda im Internet“, die konsequente Nutzung von Vereinsverboten und aufenthaltsrechtliche Konsequenzen für ausländische Straftäter, die Judenhass verbreiteten. (mit AFP)

