Gewalttat im Flugzeug: Netanjahu: Flydubai-Copilot war islamistisch indoktriniert

Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel.
Ohad Zwigenberg/AP/dpa- Netanjahu nennt den Flydubai-Copiloten islamistisch indoktriniert.
- Er beruft sich auf Informationen, ohne Details zu nennen.
- In wenigen Tagen soll klar sein, ob es Iran-Verbindungen gibt.
- Die Regierung sprach zuvor von einem dschihadistischen Anschlag.
- Der Kapitän öffnete trotz Stichverletzungen die Cockpittür – Passagiere überwältigten den Täter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach der Gewalttat auf einem Flydubai-Flug nach Tel Aviv hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Copiloten als islamistisch geprägt bezeichnet. „Wir wissen, dass er einer radikalen islamistischen Indoktrination unterzogen wurde“, sagte Netanjahu dem Sender Fox News. „Das scheint sich aus den Informationen zu ergeben.“ Nähere Angaben dazu machte Netanjahu nicht.
Binnen weniger Tage werde zudem klar sein, ob der Pilot Verbindungen zum Iran habe. Bereits zuvor hatte Israels Regierung den Vorfall als dschihadistischen Terroranschlag bezeichnet.
Der Flug der emiratischen Gesellschaft Flydubai war am Mittwoch auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv, als es zu der gewaltsamen Auseinandersetzung im Cockpit kam. Trotz Stichverletzungen hatte der indische Flugkapitän nach Angaben Netanjahus Widerstand geleistet, die Cockpittür geöffnet und es Passagieren ermöglicht, den Angreifer zu überwältigen.