Gespräche in Istanbul
: Wegen Geburt von Enkel: Trump reist nicht zu Ukraine-Treffen

Bis zuletzt hatte sich der US-Präsident offen gehalten, von seinem Nahost-Trip aus direkt zu den Ukraine-Gesprächen in der Türkei weiterzufliegen. Doch daraus wird nichts.
Von
red/dpa
Stuttgart
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US-Präsident Donald Trump wird nicht zu den Ukraine-Gesprächen nach Istanbul reisen.

Alex Brandon/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Angaben nicht von seinem Nahost-Besuch aus zu den Ukraine-Gesprächen in die Türkei reisen. Trump sagte bei einer Veranstaltung in den Vereinigten Arabischen Emiraten, seine Tochter Tiffany habe gerade ein Baby zur Welt gebracht und er wolle seinen Enkel möglichst schnell sehen. Er freue sich deshalb darauf, direkt nach Washington zurückzukehren. „Wahrscheinlich hätte ich gestern Abend schon abreisen sollen“, sagte er weiter. Er habe aber seine Gastgeber in Abu Dhabi nicht enttäuschen wollen. 

Trump hatte sich zuvor explizit offen gehalten, von der Golfregion kurzfristig noch zu den in der Türkei geführten Gesprächen über Wege zur Beendigung des russischen Kriegs gegen die Ukraine zu fliegen. Er argumentierte, in den Friedensbemühungen werde es keine echte Bewegung geben, bis er sich persönlich mit Kremlchef Wladimir Putin zusammensetze. 

Auf die Frage, wann er nun plane, Putin zu treffen, sagte Trump: „Sobald wir das ansetzen können.“ Er wolle das Töten in dem Krieg beenden, betonte der 78-Jährige und sagte: „Wir werden das hinbekommen.“

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