Einigung im Haushaltsstreit: Verteidigungsetat steigt bis 2028 auf 80 Milliarden Euro
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius hat eine deutliche Steigerung des Etats für die Bundeswehr gefordert. Ganz so viel wird es nicht – aber zumindest soll langfristig das Nato-Ziel eingehalten werden.

Soldaten der Bundeswehr bei einer Nato-Übung (Archivbild)
dpa/Mindaugas KulbisDer Verteidigungshaushalt soll bis zum Jahr 2028 auf rund 80 Milliarden Euro steigen.
Damit werde Deutschland langfristig das Nato-Ziel einhalten, zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben, auch wenn das Sondervermögen für die Bundeswehr komplett ausgegeben sei, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu Ergebnissen der Haushaltsberatungen für 2025 und die Folgejahre. In diesem Jahr hat der reguläre Verteidigungshaushalt ein Volumen von rund 52 Milliarden Euro.