Baden-Württemberg weiter eine Option: Fünf Bundesländer fallen bei Suche nach Endlager für Atommüll heraus

Die Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll geht weiter.
Guido Kirchner/dpa- Suche nach Endlager für hoch radioaktiven Atommüll geht weiter.
- Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und Saarland scheiden aus.
- Baden-Württemberg bleibt weiter im Verfahren.
- Zuständig ist die Bundesgesellschaft für Endlagersuche in Peine.
- Das letzte Wort zur Standortwahl hat der Bundestag.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland sind nicht mehr Teil der laufenden Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll. Das teilte die zuständige Bundesgesellschaft für Endlagersuche (BGE) in Peine mit. Baden-Württemberg kommt somit weiter infrage. Vor einem Jahr hatte die BGE noch 25 Prozent der deutschen Landesfläche als potenziell für ein Endlager geeignet eingestuft.
Die BGE prüft mit Sicherheitsuntersuchungen, welche Gebiete in Deutschland günstige geologische Bedingungen für die unterirdische Endlagerung hochradioaktiver Abfälle erwarten lassen.
Standort soll Sicherheit für eine Million Jahre bieten
Ende 2027 will die BGE dem Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) Standortregionen für die oberirdische Erkundung vorschlagen. Das BASE wiederum bewertet diese Vorschläge für das Bundesumweltministerium. Die finale Entscheidung über diese zu erkundenden Standortregionen trifft am Ende der Gesetzgeber.
Bis spätestens 2050 soll ein Lager für rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Atommüll gefunden werden, der in mehr als 60 Jahren Atomkraft angefallen ist. Der Standort soll Sicherheit für eine Million Jahre bieten. Derzeit lagert deutscher Atommüll in sechzehn oberirdischen Zwischenlagern in verschiedenen Bundesländern. Die letzten deutschen Atomkraftwerke gingen im April 2023 außer Betrieb.