Amts-Einsetzung: Affalterbacher Bürgermeister setzt auf Dialog

Landrat Dietmar Allgaier (links) übergibt Steffen Döttinger die Urkunde. Vize-Bürgermeister Andreas Neuweiler gratuliert auch.
Werner KuhnleVor etwas mehr als 13 Wochen ist Steffen Döttinger in seine vierte Amtszeit als Bürgermeister gewählt worden. Mit 54,4 Prozent der Stimmen hat er knapp die absolute Mehrheit geholt. Frank Zeller, einer von zwei Herausforderern, hatte 40 Prozent erreicht.
Dankbar über Wiederwahl
Bei seiner Einsetzung am Mittwochabend zeigte sich Steffen Döttinger dankbar über die Wiederwahl. In den vergangenen 24 Jahren habe man gemeinsam viel erreicht. Affalterbach habe sich in dieser Zeit spürbar verändert: „Wir haben Krisen bewältigt, Projekte realisiert und unsere Gemeinschaft gestärkt.“

Am Wahlabend hatte Döttinger von seinem Team ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft bekommen.
Foto: Werner KuhnleDoch so stolz er auf die Erfolge auch sei, sei ihm eines klar: „Unser Weg ist noch nicht zu Ende.“ Die kommenden Jahre werden nicht einfach, ist Döttinger überzeugt. Man stehe vor globalen und lokalen Herausforderungen. Stichwort: wirtschaftliche Unsicherheiten. Doch er sei fest davon überzeugt, dass man als Gemeinschaft all die Herausforderungen meistern könne.
Er glaube an die Kraft des Dialogs und an die Zusammenarbeit, betonte Döttinger: „Es wird Zeiten geben, in denen wir unterschiedliche Meinungen haben, das ist normal und auch gut so. Unterschiedliche Perspektiven sind ein Zeichen einer lebendigen Demokratie.“ Was zähle sei, dass man den Respekt füreinander nie verliere. „Nur so können wir gemeinsam Lösungen finden, die uns als Gemeinde voranbringen.“
