Unwetter in Griechenland
: Ein Toter nach heftigen Unwettern auf Insel Rhodos

Heftige Regenfälle und Sturm auf Rhodos fordern ein Todesopfer. Ein Auto wurde bei Stegna ins Meer gespült, Straßen sind beschädigt und Schulen geschlossen.
Von
Ole Rockrohr
Athen
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GREECE-WEATHER-CLIMATE-FLOODS: Cars swept away by floodwaters are pictured as torrential rain and storms hit the Dodecanese, in the area of Stegna, near the village of Archangelos, on the Greek island of Rhodes on October 14, 2026. A 62-year-old man died in the area after his car was swept into the sea, authorities said, as the mayor requested that the island be declared in a state of emergency. (Photo by Eurokinissi / AFP)

Vom Sturm weggespülte Autos auf der Insel Rhodos in Griechenland. Bei den Unwettern kam ein Mann zu Tode.

Eurokinissi/afp
  • Heftige Unwetter auf Rhodos fordern ein Todesopfer – ein Auto wurde ins Meer gespült.
  • Ein 62-jähriger Mann starb, seine Leiche wurde am Strand von Stegna gefunden.
  • Straßen wurden durch Erdrutsche beschädigt, Schulen und Stätten vorsorglich geschlossen.
  • Vier Autos riss die Sturzflut ins Meer, Fährverbindungen fielen aus, Bewohner sollen zu Hause bleiben.
  • Ähnliche Warnungen galten für Euböa und die Sporaden; auch Skiathos meldete schwere Schäden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei heftigen Regenfällen und Sturm hat es auf der griechischen Insel Rhodos ein Todesopfer gegeben. Ein 62-jähriger Mann starb, als sein Auto im Osten der Insel ins Meer gespült wurde, wie die Feuerwehr am Mittwoch (14. Oktober) mitteilte. Teile des Straßennetzes der Insel wurden durch Erdrutsche beschädigt. Schulen und archäologische Stätten wurden vorsorglich geschlossen.

Die Leiche des Mannes sei von der Küstenwache am Strand von Stegna geborgen worden, berichtete die griechische Nachrichtenagentur Ana. Insgesamt seien vier Autos von einer Sturzflut ins Meer gerissen worden, hieß es im Fernsehsender Ertnews.

Der Katastrophenschutz rief die Bewohner von Rhodos auf, möglichst ihre Häuser nicht zu verlassen. Ähnliche Warnungen galten am Mittwoch auch für die Menschen auf Euböa sowie auf der Inselgruppe der Sporaden in der Ägäis. Zahlreiche Fährverbindungen wurden aufgrund des Unwetters eingestellt.

Und auch in anderen Teilen Griechenlands richteten Starkregen und heftige Sturmböen schwere Schäden an. Auf der Insel Skiathos etwa wurden Autos von den Fluten fortgerissen, Straßen, Geschäfte und Häuser überflutet. In der Ägäis wurden Böen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde gemessen.

Zweites schweres Unwetter in Griechenland innerhalb eines Monats

Die Sturmfront ist bereits die zweite, die Griechenland in diesem Monat trifft. Erst Anfang Oktober hatten schwere Überschwemmungen auf Kreta große Schäden angerichtet. Dabei wurde ein 79-jähriger Schäfer tot aufgefunden. Auf Rhodos kam zudem eine 58-jährige deutsche Touristin ums Leben, die am griechischen Strand von einem Blitz getroffen wurde.

Videos in den sozialen Medien zeigen derweil das katastrophale Ausmaß der Unwetterfront. So teilte der offizielle Account der Insel Rhodos ein Video, auf dem zu sehen ist, wie sich die Straßen der malerischen griechischen Insel in einen reißenden Fluss gewandelt haben.

Der griechische Nachrichtensender „News 24/7“ teilte Aufnahmen, auf denen Autos von den Fluten mitgerissen werden. Weitere in den sozialen Medien geteilte Bilder zeigen brennende Häuser und überschwemmte griechisch-orthodoxe Kirchen.