Unwetter in Deutschland: In diesen Landkreisen warnt der DWD

Heute kann es zu starken Gewittern kommen.
Patrick Pleul/dpaDer Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Dienstag in zahlreichen Regionen Deutschlands vor kräftigen Gewittern, Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen. Welche Landkreise aktuell betroffen sind, zeigt die laufend aktualisierte Warnkarte. Da sich die Wetterlage im Tagesverlauf schnell verändern kann, sollten die amtlichen Warnungen regelmäßig geprüft werden.
Höchste Unwettergefahr am Nachmittag
Am Nachmittag rechnet der DWD – abgesehen vom Südosten – verbreitet mit neuen Gewittern. Die stärkste Gewitteraktivität wird im Südwesten erwartet. Auch in der Mitte Deutschlands können sich örtlich kräftige Gewitter entwickeln.
Kleinräumig besteht Unwettergefahr durch heftigen Starkregen mit mehr als 25 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit. Zudem sind Hagelkörner mit einem Durchmesser von mehr als drei Zentimetern sowie schwere Sturm- oder Orkanböen zwischen 90 und 120 Kilometern pro Stunde nicht ausgeschlossen.
Auslöser ist ein Tiefdruckgebiet bei den Britischen Inseln. Auf dessen Vorderseite strömt feucht-heiße Luft nach Deutschland. Dadurch nehmen sowohl die Wärmebelastung als auch die Gefahr kräftiger Gewitter zu.
Gewitter halten in der Nacht an
Auch in der Nacht zum Mittwoch bleibt die Lage angespannt. Vor allem über der Mitte Deutschlands, später auch im Osten und Nordosten, erwartet der DWD weitere starke Gewitter und örtliche Unwetter.
Neben Sturmböen und Hagel kann es länger anhaltenden Starkregen geben. Lokal sind dabei mehr als 35 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb mehrerer Stunden möglich. Erst in der zweiten Nachthälfte soll die Schauer- und Gewitteraktivität allmählich nachlassen oder nach Nordosten abziehen.
Zusätzlich starke Hitzebelastung
Neben den Gewittern warnt der Wetterdienst nahezu landesweit vor einer starken Wärmebelastung. Im Osten und Südosten kann diese teilweise extrem ausfallen. Die Höchsttemperaturen liegen am Dienstag verbreitet zwischen 30 und 38 Grad. Lediglich im Küstenumfeld bleibt es mit 25 bis 30 Grad etwas weniger heiß.
Am Mittwoch werden besonders im Osten und Südosten nochmals kräftige Schauer und Gewitter erwartet. Dort besteht weiterhin Unwettergefahr. Während an der Nordsee Höchstwerte um 25 Grad erreicht werden, kann die Temperatur im Südosten und Osten noch einmal auf bis zu 35 Grad steigen.
Ab Donnerstag langsame Entspannung
Am Donnerstag konzentrieren sich Schauer und kräftige Gewitter voraussichtlich auf den Südosten. In den übrigen Landesteilen wechseln sich Wolken und längere sonnige Abschnitte ab, vielerorts bleibt es trocken. Die Temperaturen erreichen zwischen 26 und 32 Grad, im Nordwesten etwa 24 Grad.
Am Freitag beruhigt sich das Wetter weiter. Im Norden kann vereinzelt etwas Regen fallen, ansonsten bleibt es überwiegend trocken. Nur an den Bayerischen Alpen besteht noch ein geringes Schauer- und Gewitterrisiko. Gleichzeitig gehen die Temperaturen deutlich zurück und liegen meist zwischen 18 und 29 Grad.

