Unterfranken: Mieter jagt Haus in die Luft - überschuldet und gekündigt

Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften gegen hohe Flammen am Dachstuhl des Hauses. (Symbolbild)
dpa/Marijan MuratSchulden und die Kündigung seiner Wohnung haben einen Mann in Unterfranken wohl dazu getrieben, sein Mietshaus in die Luft zu jagen. Das haben die bisherigen Ermittlungen ergeben. Der 66-Jährige starb vermutlich in den Trümmern, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings stehe das Ergebnis der DNA-Analyse des Leichnams noch aus. Die Ermittler vermuten, dass der Mann mittels einer geöffneten Gasflasche absichtlich die Explosion in dem Mehrfamilienhaus in Zeil am Main (Landkreis Haßberge) verursacht hat.
Übrige Bewohner blieben unverletzt
Andere Bewohner des Hauses hatten es am vergangenen Dienstag selbstständig und unverletzt verlassen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen hohe Flammen aus dem Dachstuhl, die auf das gesamte Obergeschoss übergegriffen hatten. Mehrere Pferde auf einer angrenzenden Koppel wurden durch umherfliegende Trümmer verletzt.