Unglück vor Zypern: Kapitän nach Fährunfall festgenommen – Acht Menschen sterben

Ein Krankenwagen verlässt den Hafen von Kyrenia im türkisch besetzten Norden Zyperns, nachdem eine Passagierfähre vor der Nordküste der Insel gekentert war.
Nedim Enginsoy/AP/dpa- Fähre vor Nordzypern kenterte kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Kyrenia.
- Mindestens acht Menschen starben, nach zahlreichen wird weiter gesucht.
- Kapitän und sieben Crewmitglieder wurden festgenommen – Ermittlungen laufen.
- Nordzyprische Behörden melden 267 Menschen an Bord, die meisten wurden gerettet.
- Wasser drang ein, ein Notruf wurde abgesetzt, die Fähre war auf dem Weg nach Mersin.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Kapitän und sieben Crewmitglieder sind nach dem Fährunglück mit mehreren Toten vor der Insel Zypern festgenommen worden. Das erklärte der Ministerpräsident der nur von der Türkei anerkannten Republik Nordzypern Ünal Üstel nach Angaben des nordzyprischen Staatssenders BRT.
Die Verantwortlichen würden zur Rechenschaft gezogen, versprach er: „Ich sage das hier ganz klar. Jeder Aspekt dieses Vorfalls wird untersucht. Selbst die geringste Fahrlässigkeit wird ans Licht kommen“, sagte Üstel. Die Rettungsarbeiten gingen weiter.
Zahl der Todesopfer steigt
Die Zahl der Todesopfer stieg unterdessen auf acht, wie der türkisch-zyprische Verkehrsminister Erhan Arikli nach Angaben des Senders BRT sagte. Nach zahlreichen Menschen werde noch gesucht. Nach offiziellen nordzyprischen Angaben befanden sich insgesamt 267 Personen auf der Fähre, darunter 259 Passagiere und 8 Besatzungsmitglieder. Die meisten konnten gerettet werden.
Nach Angaben Behördenangaben war die Fähre am Mittag kurz nach dem Auslaufen aus dem der Hafenstadt Kyrenia (türkisch: Girne) gekentert. Demnach drang Wasser in die Fähre ein, und es wurde ein Notruf abgesetzt. Die Fähre war auf dem Weg ins südtürkische Mersin.