Tübingen: Mitpatient im Schlaf verletzt – 64-Jähriger in Psychiatrie

Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf einen Mitpatienten in einer Klinik in Tübingen ist ein 64-Jähriger vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden (Symbolfoto).
Daniel Karmann/dpa- Tübingen: Ein 64-Jähriger soll ein Sofa angezündet haben – darauf schlief ein Mitpatient.
- Ermittlungen laufen wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung.
- Mitarbeiter löschten das Feuer vor Eintreffen der Feuerwehr. Der 49-Jährige wurde leicht verletzt.
- Der Tatverdächtige wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt.
- Auf Antrag der Staatsanwaltschaft: einstweilige Unterbringung in forensischer Psychiatrie.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf einen Mitpatienten in einer Klinik in Tübingen ist ein 64-Jähriger vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Gegen den Mann werde wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der versuchten schweren Brandstiftung ermittelt, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann am frühen Freitagmorgen ein Sofa angezündet haben, auf dem ein 49 Jahre alter Mitpatient schlief. Mitarbeiter der Station löschten das Feuer den Angaben zufolge noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr. Der 49-Jährige erlitt leichte Verletzungen.
Der Tatverdächtige wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft die einstweilige Unterbringung des 64-Jährigen in einem forensischen psychiatrischen Krankenhaus an. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und zu einem möglichen Motiv laufen.