Tourismus und Verkehr
: Streik legt Fährverkehr in Griechenland weitgehend lahm

Auf griechischen Inseln ohne Flughafen kommen zahlreiche Reisende wegen eines Streiks der Seeleute nicht mehr weiter. Welche Forderungen die Gewerkschaften mit dem Ausstand verbinden.
Von
red/dpa
Athen
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In Griechenland wird gestreikt.

Thanassis Stavrakis/AP/dpa
  • Ein Streik der Seeleute legt den Fährverkehr in Griechenland weitgehend lahm.
  • Betroffen sind Piräus und sechs weitere wichtige Häfen – viele Reisende stranden.
  • Inseln ohne Flughafen sind für den Tag abgeschnitten, Touristen ändern ihre Pläne.
  • Gewerkschaften verlangen 12 Prozent mehr Lohn und bessere Arbeits- sowie Sicherheitsbedingungen.
  • Gefordert werden auch Ärzte an Bord, kürzere Arbeitszeiten und Stop von Fahrten in Kriegsgebiete.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Wegen eines Streiks der Seeleute ist der Fährverkehr in Griechenland weitgehend zum Erliegen gekommen. Betroffen sind Piräus und sechs weitere wichtige griechische Häfen, berichtete der griechische Rundfunk ERTNews. 

Zahlreiche griechische Inseln, die über keinen Flughafen verfügen, bleiben damit für den Tag von der Außenwelt abgeschnitten. Viele Touristen mussten aus diesem Grund ihre Reisepläne ändern und geplante Ausflüge oder Weiterreisen verschieben.

Was die Gewerkschaften fordern

Die Gewerkschaften der Seeleute fordern unter anderem eine Erhöhung der Löhne um zwölf Prozent, bessere Arbeits- und Sicherheitsbedingungen sowie eine Verkürzung der täglichen Arbeitszeit auf sieben Stunden. Außerdem verlangen sie, dass sich verpflichtend Ärzte an Bord der Schiffe befinden.

Ferner fordern die Gewerkschaften, Seegebiete, in denen bewaffnete Konflikte stattfinden, als Kriegsgebiete einzustufen. Seeleute sollten nicht in diese Regionen entsandt werden. Zudem müsse der Transport von Kriegsmaterial mit Handelsschiffen eingestellt werden. Der Streik soll am Samstagmorgen enden.