Tim Curry ist tot
: Kultfigur der „Rocky Horror Picture Show“ im Alter von 80 Jahren gestorben

Der aus der „Rocky Horror Picture Show“ bekannte Schauspieler Tim Curry ist tot. Der Brite starb im Alter von 80 Jahren.
Von
red/dpa
Los Angeles
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Tim Curry: ARCHIV - 18.05.2005, USA, New York: Der britische Schauspieler Tim Curry nimmt an der Tony Award Gala 2005 am Times Square teil. (zu dpa: «Kultfigur der «Rocky Horror Picture Show»: Tim Curry tot») Foto: Peter Foley/EPA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der britische Schauspieler Tim Curry ist tot.

Peter Foley/EPA/dpa
  • Tim Curry ist tot – der britische Schauspieler starb im Alter von 80 Jahren.
  • Bekannt wurde er durch die „Rocky Horror Picture Show“.
  • Mehrere Medien berichten übereinstimmend unter Berufung auf seine Managerin.
  • Der Todesfall wurde aus Los Angeles gemeldet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der aus der „Rocky Horror Picture Show“ bekannte britische Schauspieler Tim Curry ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf seine Managerin. Weltweit bekannt wurde Curry vor allem durch seine Rolle als bisexueller, außerirdischer Wissenschaftler in dem Film „Rocky Horror Picture Show“. Das Musical „Rocky Horror Show“, bei dem Curry die Hauptrolle hatte, sorgte 1973 im konservativen Großbritannien wegen dessen sexueller Freizügigkeit für Wirbel. Heute gilt vor allem der zwei Jahre nach der Uraufführung entstandene Film als Kult.

Oft in der Rolle des Bösewichts

Der Schauspieler und Sänger kam 1946 als Timothy James Curry in der Grafschaft Cheshire zur Welt. An der Universität Birmingham studierte er Schauspiel. Nach ersten Erfolgen beim Hippie-Musical „Hair“ wurde Curry von „Rocky Horror“-Erfinder Richard O'Brien für die Hauptrolle in der Show verpflichtet.

Am 16. Juni 1973 mimte der Mann mit der außergewöhnlichen Singstimme erstmals den Wissenschaftler Frank N. Furter vom Planeten Transsexual, der sich – fast wie sein Namensverwandter Frankenstein sein Monster – einen blonden Lustsklaven schafft. Die spätere Verfilmung machte den Mann mit dem breiten Grinsen weltbekannt.

Dabei war der Brite auch anderweitig tätig. In mehr als 30 Filmen war Curry zu sehen – meist in der Rolle des Bösewichts: Als mörderischer Clown in der Verfilmung von Stephen Kings „Es“, als machtversessener Kardinal Richelieu in „Die drei Musketiere“ oder als hinterlistiger Hotel-Portier in „Kevin - Allein in New York“.

Superstar am Broadway

Am Broadway gehörte Curry außerdem zu den Superstars. Als Mozart in „Amadeus“ oder als King Arthur in „Spamalot“ feierte er große Erfolge. Auch am Londoner West End stand er regelmäßig auf der Bühne. Obendrein versuchte er sich als Popstar. Doch seine eigenen Alben – „Read My Lips“ (1978), „Fearless“ (1979) und „Simplicity“ (1981) – waren keine kommerziellen Erfolge. 2012 brach Tim Curry in seinem Haus in Los Angeles zusammen: Schlaganfall. Teilweise gelähmt saß der Schauspieler fortan im Rollstuhl und mied teils die Öffentlichkeit. Er arbeitete jedoch weiter als Sprecher. Als die „Rocky Horror Picture Show“ 2016 fürs Fernsehen neu verfilmt wurde, wirkte Curry als Erzähler mit. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er seine Autobiografie „Vagabond“, die er als Hörbuch einsprach.