Schreckliches Unglück in Brüssel: Drama auf Baustelle – Sechs Tote in Aufzug

Eine Rettungskraft steht vor dem OXY-Gebäude am Place De Brouckere. Bei einem Gebäudebrand sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere Menschen gestorben. (zu dpa: «Drama auf Baustelle in Brüssel - Fünf Tote in Aufzug»)
Emile Windal/Belga/dpa- Brand auf Baustelle in Brüssel: In einem Aufzug wurden mindestens fünf Tote entdeckt.
- Ein Mensch gilt weiter als vermisst, ein zweiter Aufzug blieb zunächst verschlossen.
- Feuer brach auf der zweiten Etage aus, die Feuerwehr fand später die Opfer im Lift.
- Zwei Arbeiter kamen ins Krankenhaus – ein Feuerwehrmann erlitt einen Hitzschlag.
- König Philippe und Premier De Wever besuchten den Ort, Ermittlungen laufen weiter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist ein Horrorfund, den Brüsseler Feuerwehrleute am Dienstagmittag machen: Mehrere Menschen liegen leblos in einem abgestürzten Aufzug. Das Gebäude mitten in der Innenstadt der belgischen Hauptstadt wird gerade umgebaut. Stundenlang können die Einsatzkräfte nicht zu ihnen vordringen. Am Abend dann ist klar: Sechs Menschen sind gestorben.
Wie genau es dazu kam, ist unklar, wie eine Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft vor Ort sagt. Es habe ein Feuer gegeben, und zwei Aufzüge seien mehrere Stockwerke nach unten gestürzt. Dazu werde nun ermittelt. Zudem müssten die Toten identifiziert werden. Eine Obduktion soll Hinweise geben, wie genau sie ums Leben kam.
Den zweiten Aufzug konnten die Helfer noch nicht öffnen. Man hoffe, dass es darin keinen weiteren Toten gebe, sagt die Frau.
Feuerwehr zunächst zu kleinem Feuer alarmiert
Der Einsatz hatte harmlos begonnen. Die Feuerwehr wird am Morgen zu einem vermeintlich kleinen Feuer auf der zweiten Etage des Komplexes gerufen. Sie rückt aus, löscht das Feuer - und macht im Anschluss einen Kontrollrundgang durch die riesige Baustelle, erzählt ein Staatsanwalt. „Viele Orte waren extrem schwer zugänglich“, berichtet er weiter.
Zeitgleich wird bekannt, dass 6 der rund 250 Arbeiter auf der Baustelle vermisst werden. Schließlich können sich die Einsatzkräfte zu einem Fahrstuhl vorkämpfen - und entdecken in der Kabine mehrere Leichen.
Zwei Arbeiter kommen zudem ins Krankenhaus, ebenso ein Feuerwehrmann, der im Einsatz einen Hitzschlag erleidet, wie ein Feuerwehrsprecher berichtet. Am Nachmittag sind vor dem Gebäudekomplex abgekämpfte Feuerwehrkräfte zu beobachten, die verschwitzt zur Wasserflasche greifen. Mehr als 200 Arbeiter verschiedener Unternehmen seien von der Baustelle evakuiert worden, sagt eine Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft.
Premierminister und der König besuchen Unglücksort
Während mit der Bergung der ersten Leichen begonnen wird, trifft neben Belgiens König Philippe auch Regierungschef Bart De Wever vor dem großflächig abgesperrten Gebäude ein. Öffentlich äußern sie sich nicht. Auch einige Schaulustige sind vor Ort.
Brüssels Bürgermeister Philippe Close spricht von einem Drama, das tief berühre. Er verspricht Unterstützung für alle Betroffenen und dankt den Rettungskräften für ihren Einsatz.
Belgiens Innenminister Bernard Quintin äußert sich auf X geschockt. Deutschlands Botschafter in Belgien, Martin Kotthaus, spricht auf der Plattform ebenfalls sein Mitgefühl aus.
Das Oxy-Gebäude in einer Fußgängerzone inmitten der Brüsseler Innenstadt wird derzeit umgebaut. Früher diente es als ein Sitz der Verwaltung der belgischen Hauptstadt, jetzt soll es in ein multifunktionales Gebäude mit Büros, Restaurants, Hotelzimmern und Wohnungen umgewandelt werden. Das Projekt soll nach früheren Umgaben bis Ende 2026 abgeschlossen werden.
„Tiefe Bestürzung“
Hinter dem Projekt stehen die Firmen Whitewood und Immobel. Immobel teilt mit, man habe mit tiefer Bestürzung von den Opfern des Feuers auf der Baustelle erfahren. „Unsere Gedanken sind zuallererst bei den Betroffenen, ihren Familien und ihren Kollegen. Für uns alle ist dies vor allem eine menschliche Tragödie.“ Immobel unterstütze die Rettungs- und Sicherheitskräfte sowie die Behörden und stehe in engem Austausch mit allen Beteiligten.

Einsatzkräfte sind nach einem Brand in der Brüsseler Innenstadt vor Ort. In einem Aufzug eines sich im Umbau befindlichen Gebäudes wurden mehrere leblose Menschen entdeckt, wie die Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. (zu dpa: «Drama auf Baustelle in Brüssel - Fünf Tote in Aufzug»)
Michael Brandt/dpa
Rettungskräfte stehen vor dem OXY-Gebäude am Place De Brouckere. Bei einem Gebäudebrand sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere Menschen gestorben. (zu dpa: «Drama auf Baustelle in Brüssel - Fünf Tote in Aufzug»)
Emile Windal/Belga/dpa
Der Brüsseler Bürgermeister Philippe Close spricht am Brandort im OXY-Gebäude am Place De Brouckere. Bei einem Gebäudebrand sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere Menschen gestorben. (zu dpa: «Drama auf Baustelle in Brüssel - Fünf Tote in Aufzug»)
Emile Windal/Belga/dpa
Material der Feuerwehr liegt vor dem OXY-Gebäude am Place De Brouckere. Bei einem Gebäudebrand sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere Menschen gestorben. (zu dpa: «Drama auf Baustelle in Brüssel - Fünf Tote in Aufzug»)
Emile Windal/Belga/dpa
Einsatzkräfte stehen vor dem Gebäude bei einem Brand in der Brüsseler Innenstadt. In einem Aufzug eines sich im Umbau befindlichen Gebäudes wurden mehrere leblose Menschen entdeckt, wie die Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. (zu dpa: «Drama auf Baustelle in Brüssel - Fünf Tote in Aufzug»)
Michael Brandt/dpa
Rettungskräfte und Forensiker sind vor dem OXY-Gebäude am Place De Brouckere im Einsatz. Bei einem Brand in der Brüsseler Innenstadt sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere Tote gefunden worden. (zu dpa: «Drama auf Baustelle in Brüssel - Fünf Tote in Aufzug»)
Marius Burgelman/AP/dpa
Der belgische König Philippe (vorne l) und der belgische Ministerpräsident Bart De Wever (M) besuchen den Ort eines Brandes in einem Gebäudekomplex. Bei einem Brand in der Brüsseler Innenstadt sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere Tote gefunden worden. (zu dpa: «Drama auf Baustelle in Brüssel - Fünf Tote in Aufzug»)
Emile Windal/Belga/dpa