Schleswig-Holstein: Vermisstes Kleinkind bei Kiel – Tod durch Ertrinken

Nach dem Verschwinden einer Dreijährigen in Preetz hatten Einsatzkräfte eine großangelegte Suchaktion gestartet.
Marcus Golejewski/dpa- Obduktion ergab wahrscheinliches Ertrinken, Hinweise auf Gewalttat fehlen.
- Totes Kleinkind in Preetz in einem gartenähnlichen Pool auf elterlichem Grundstück gefunden.
- Ermittler gehen davon aus, dass es die seit Mittwochmittag vermisste Dreijährige ist.
- Kind war autistisch sowie seh- und höreingeschränkt – Polizei leitete Todesermittlung ein.
- Große Suche mit Polizei, Feuerwehr, Anwohnern, Hubschrauber und Drohnen bis zum Morgen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das in Preetz bei Kiel gefundene Kleinkind ist wahrscheinlich ertrunken. Dies ergebe die Obduktion, sagte der Oberstaatsanwalt Michael Bimler. Zudem gebe es keinerlei Anhaltspunkte auf eine Gewalttat. Zu weiteren Details, wie etwa dem Zeitpunkt des Todes, könnten noch keine Angaben gemacht werden.
Die Polizei hatte das tote Kleinkind am Donnerstagvormittag in einem Garten gefunden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde es in einer poolähnlichen Anlage entdeckt. Diese befindet sich demnach auf dem Grundstück der Eltern, die ihr Kind zuvor als vermisst gemeldet hatten.
Eine Polizeisprecherin wollte sich dazu am Donnerstagnachmittag nicht offiziell äußern. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei dem am Vormittag gefundenen toten Kleinkind wahrscheinlich um das seit Mittwochmittag vermisste dreijährige Mädchen handelt. Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein.
Große Suchaktion
Das vermisste Mädchen ist nach Angaben der Sprecherin autistisch sowie seh- und höreingeschränkt. Die Eltern hatten es Mittwochmittag als vermisst gemeldet. Zahlreiche Polizisten, Feuerwehrleute und Anwohner suchten bis zum frühen Donnerstagmorgen vergeblich nach dem Kind. Auch ein Hubschrauber und Drohnen unterstützten die Suche.

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sind vor der Feuerwehr in Preetz versammelt.
Frank Molter/dpaDie Suche wurde schließlich am Donnerstag gegen 7.00 Uhr fortgesetzt. Rund zweieinhalb Stunden später fanden Einsatzkräfte das tote Kind. Wie viele Menschen an der Suche beteiligt waren, teilte die Polizei nicht mit. Neben Beamten der Polizeidirektion Kiel und der Bereitschaftspolizei aus Eutin waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Preetz und Klausdorf sowie eine Diensthundestaffel im Einsatz. dpa