Neuer Dom in Belgrad : Eine Hagia Sophia für Serbien 85 Jahren nach der Grundsteinlegung werden die serbisch-orthodoxen Christen an diesem Donnerstag die Vollendung des Doms des heiligen Sava in Belgrad feiern. Mehrere Kriege haben die Fertigstellung des monumentalen Gotteshauses immer wieder verzögert.
28.10.2020, 12:35 Uhr Stuttgart
Allein in den letzten drei Jahren hat der Staat 43 Millionen Euro in das Prestigeprojekt gepumpt.
AFP/Oliver Bunic Der Dom des Heiligen Sava – er liegt auf einer Anhöhe in Belgrad und ist mit weißem Marmor verschalt.
dpa/Andrej Cukic Blattgold und das Funkeln von 50 Millionen verlegten Glassteinchen tauchen die 77 Meter hohe Kuppel in einen goldenen Schein.
AFP/Oliver Bunic Erst nach dem Kosovokrieg (1999) wurde der Kirchenbau im April 2000 erneut aufgenommen.
AFP/Andrej Isakovic Zentral in der Kuppel: Christus als Weltenherrscher
AFP/Andrej Isakovic Noch bis kurz vor Eröffnung wird im Dom gearbeitet.
AFP/Oliver Bunic Schon seit einigen Jahren gibt es Gottesdienste, während noch gebaut wurde.
AFP/Oliver Bunic 2019 hat der Russische Präsident Wladimir Putin (zweiter von links) die Baustelle besucht, rechts Patriarch Irinej.
Imago/Michail Metzel