Mutmaßliches Tötungsdelikt
: 79-Jähriger in Unterfranken getötet – Ehefrau verdächtigt

Nach dem Tod eines 79-Jährigen in Sulzheim schweigen die Ermittler zum möglichen Motiv und der Tatwaffe. Was bisher über die Ehefrau als Verdächtige bekannt ist – und welche Fragen offen sind.
Von
red/dpa
Sulzheim

Nach dem gewaltsamen Tod eines Senioren in Unterfranken steht seine Ehefrau unter Tatverdacht (Symbolfoto).

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • In Sulzheim starb ein 79-Jähriger gewaltsam – seine Ehefrau steht unter Verdacht.
  • Ermittler vermuten Erstickung als Todesursache, zur Tatwaffe gibt es keine Angaben.
  • Die 75-Jährige soll einem Ermittlungsrichter in Schweinfurt vorgeführt werden.
  • Die Frau äußerte sich nicht; ein mögliches Motiv bleibt wegen laufender Ermittlungen offen.
  • Das Opfer wurde am Sonntagmorgen in einem Wohnhaus gefunden und soll obduziert werden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem gewaltsamen Tod eines Senioren in Unterfranken soll seine verdächtige Ehefrau am Nachmittag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt werden. Der entscheidet dann, ob die 75-Jährige in Untersuchungshaft kommt, teilte die Staatsanwaltschaft Schweinfurt mit.

Die Ermittler gehen nach derzeitigem Stand davon aus, dass die Deutsche ihren Ehemann in Sulzheim (Landkreis Schweinfurt) erstickt hat. Zur Tatwaffe machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine Angaben. 

Keine Angaben zum Motiv 

Zu den Vorwürfen hat sich die Frau den Ermittlern zufolge bisher nicht geäußert. Zu ihrem möglichen Motiv „können aufgrund der noch laufenden Ermittlungen derzeit keine Angaben gemacht werden“, hieß es.

Ermittelt wird wegen des Verdachts eines vorsätzlichen Tötungsdelikts. „Ob und inwieweit die Verwirklichung etwaiger Mordmerkmale im Raum steht, kann nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen noch nicht gesagt werden“, teilte eine Behördensprecherin mit.

Das Opfer, das nun obduziert werden soll, war am Sonntagmorgen tot in einem Wohnhaus entdeckt worden. Wer den Deutschen fand, teilten die Ermittler bisher nicht mit.