Wettbewerb „Cheese-Rolling-Race“
: Münchner gewinnt zum zweiten Mal legendäres Käse-Rennen in England

In England stürzen sich Menschen einen Hügel hinunter, um einem Käselaib hinterherzujagen. Unter den Gewinnern ist wieder ein Mann aus München.
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Stuttgart

Jetzt geht’s los! Die Wurzeln des „Cheese-Rolling-Race“ in der englischen Grafschaft Gloucestershire liegen Jahrhunderte zurück!

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Bei einem legendären und kuriosen Wettbewerb in England hat es ein Deutscher zum zweiten Mal unter die Gewinner geschafft.

Bei dem traditionellen „The Cooper’s Hill Cheese-Rolling and Wake“ stürzen sich in der Grafschaft Gloucestershire ein paar Dutzende Menschen einen steilen Grashügel hinunter, um einem rollenden Double-Gloucester-Käselaib hinterher zu jagen.

Tom Kopke (23) aus München setzte sich zum zweiten Mal nach 2024 bei einem der Rennen gegen seine Kontrahenten durch.

„Das ist mein Käse“

Kopke hatte bereits im vergangenen Jahr einen Titel geholt. „Ich habe hart dafür gearbeitet. Ich habe mein Leben dafür riskiert. Das ist mein Käse“, sagt der Münchner. Auf der Jagd nach dem Käse stürzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Hügel hinunter.

Das The Cooper’s Hill Cheese-Rolling and Wake ist eine viertägige Unterhaltungsveranstaltung in Cooper’s Hill bei Brockworth, Gloucestershire, England.

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Dabei rennen die Teilnehmer einem 3 bis 4 kg schweren Käselaib hinterher, der einen Hügel etwa 180 Meter herunter rollt, um ihn sich zu fangen.

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Die Tradition geht angeblich auf die Römerzeit zurück. Als gesichert gilt, dass sie seit 200 Jahren durchgeführt wird.

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Jedes Jahr wird ein Laib „Double Gloucester“ in jeder der vier Runden den Cooper’s Hill hinuntergerollt.

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Da der Käse eine Geschwindigkeit von rund 70 mph (etwa 110 Kilometer) erreichen kann und etwas Vorsprung vor den Sportlern eingeräumt bekommt, ist der Käse nicht zu erreichen.

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Auch das Superman-Kostüm hilft nichts.

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Jeweils der schnellste Mann und die schnellste Frau gelten jedoch als Sieger und gewinnen den Käse.

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Der Hügel sei in diesem Jahr trocken und entsprechend hart gewesen, erzählt Kopke der Rundfunkanstalt BBC. „Ich bin einfach nach vorn gestürmt und habe versucht, den Sieg zu holen.“ Dann sei er ohnmächtig geworden und er könne sich nur noch erinnern, plötzlich unten gewesen zu sein.

Der irre Wettbewerb birgt Gefahren

Der Wettbewerb hat eine lange Tradition. Eine Annahme ist, dass das Rennen auf ein heidnisches Frühlingsfest zurückgehen könnte. Das Käserennen wird jährlich im englischen Brockworth veranstaltet. Der Ort liegt südlich der Stadt Birmingham und westlich von Oxford.

Tom Kopke aus München setzte sich bei einem der Rennen gegen seine Kontrahenten durch.

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Die offizielle Veranstaltung wurde vor einigen Jahren, als Tausende Besucher gekommen waren, aus Sicherheitsgründen eingestellt. Seitdem wird das Rennen inoffiziell veranstaltet. Der BBC zufolge ziehen sich Menschen bei dem Wettbewerb auch immer wieder Verletzungen zu.