Lidl-Supermärkte
: Lieferant ruft High-Protein-Schokopudding zurück – Bakterien

Den Schokopudding mit viel Protein kann man in Lidl-Supermärkten in ganz Deutschland kaufen. Nun ist das Produkt der Marke Milbona zurückgerufen worden. Was ist der Grund und was können Kunden tun?
Von
red/dpa
Hamburg
ARCHIV - 26.02.2015, Berlin: Das Logo eines Lidl-Supermarktes in Berlin-Reinickendorf leuchtet vor dem Abendhimmel. (zu dpa: «Lidl löscht umstrittene Facebook-Werbung für Bagels und Donuts» vom 04.02.2019) Foto: Matthias Balk/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Rückruf bei Lidl wegen Backterien in Milbona-Pudding (Symbolfoto).

dpa
  • Rückruf bei Lidl: High-Protein-Schokopudding der Marke Milbona betroffen.
  • MHD bis 12. September 2026 – Chargen könnten mit Bacillus cereus verunreinigt sein.
  • Das Bakterium kann Magen-Darm-Erkrankungen auslösen, Risiko für vulnerable Gruppen.
  • Produkt nicht verzehren und in allen Filialen zurückgeben, auch ohne Kassenbon.
  • Rückruf gilt bundesweit. Andere Milbona- oder Lidl-Artikel sind nicht betroffen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wer in den vergangenen Tagen bei Lidl einen High-Protein-Schokopudding der Marke Milbona gekauft hat, sollte genau auf das Mindesthaltbarkeitsdatum schauen – denn er könnte mit Bakterien verseucht sein. Der Lieferant des Produktes hat den 200-Gramm-Pudding zurückgerufen, der laut Aufdruck bis zum 12. September 2026 haltbar ist, wie die Webseite lebensmittelwarnung.de mitteilte. Der Rückruf betreffe alle Bundesländer.

In dem Produkt sei der Bacillus cereus festgestellt worden. Das Bakterium kann Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Ernste Verläufe seien bei Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren, Senioren und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem möglich. 

Rückgabe auch ohne Kassenbon möglich

Der Schokopudding sollte auf keinen Fall gegessen werden. Kunden können das Produkt in allen Lidl-Filialen zurückgeben, auch ohne Kassenbon. Sie bekommen dann das Geld zurück.

Andere Milbona- oder Lidl-Artikel oder weitere Produkte des Lieferanten Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG seien nicht betroffen.