Läuferin litt an Gewebezerfall
: 24-Jährige stirbt bei New-York-Marathon

Einer der größten Marathonläufe des Jahres endet mit einer Tragödie. Eine 24-Jährige kollabiert in New York wenige Kilometer vor dem Ziel. Kurz darauf ist sie tot.
Von
Markus Brauer
New York
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Der Marathon in New York gehört zu den traditionsreichsten überhaupt.

Der Marathon in New York gehört zu den traditionsreichsten überhaupt.

Imago/ZUMA Wire
  • 24-jährige Läuferin starb nach Kollaps kurz vor dem Ziel beim New-York-Marathon.
  • Sie brach etwa drei Kilometer vor dem Ziel im Central Park zusammen – Reanimation erfolglos.
  • Zuschauer und Helfer setzten einen Defibrillator ein, Ärzte kämpften im Krankenhaus stundenlang.
  • Laut Vater erlitt sie eine Rhabdomyolyse, die Muskelgewebe zerstört und Nieren schädigen kann.
  • Sie lief erstmals Marathon und sammelte Spenden für die Parkinson’s Foundation im Gedenken an den Großvater.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Tragischer Zwischenfall beim Marathon in New York: Nach mehreren Reanimationsversuchen vor Ort stirbt eine Läuferin wenige Stunden später im Krankenhaus.

Eine 24-jährige Teilnehmerin des New-York-Marathons ist nach einem Zusammenbruch auf der Strecke gestorben. Die Frau aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania war am Sonntag (1. November) gut drei Kilometer vor dem Ziel im Central Park zusammengebrochen, wie die New Yorker Polizei mitteilte.

Reanimation kommt zu spät

Zuschauer und später medizinische Helfer versuchten nach Angaben des Veranstalters New York Road Runners, sie wiederzubeleben. Auch ein Defibrillator kam zum Einsatz. Die Läuferin wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht. Dort versuchten Ärzte mehrere Stunden lang vergeblich, ihr Leben zu retten.

Spendenlauf im Gedenken an den Großvater

Ihr Vater sagte der „New York Times“, seine Tochter habe eine Rhabdomyolyse erlitten. Dabei kann Muskelgewebe unter Belastung zerfallen und den Körper vergiften. Die frühere Universitätshockeyspielerin sei zuvor vollkommen gesund gewesen. Es war ihr erster Marathon.

  • Was ist eine Rhabdomyolyse?

    Eine Rhabdomyolyse ist der akute Zerfall von quergestreifter Skelettmuskulatur. Dabei lösen sich beschädigte Muskelfasern auf und geben ihre inneren Bestandteile in den Blutkreislauf ab. Dies kann zu lebensgefährlichen Komplikationen wie einem akuten Nierenversagen führen, da einige der freigesetzten Substanzen wie Myoglobin die Nierenkanälchen schädigen und verstopfen können.

Mit dem Lauf sammelte die Frau Spenden für die Parkinson-Stiftung Parkinson’s Foundation im Gedenken an ihren Großvater. Er litt an Parkinson und war 2022 gestorben. Als ihr Tod am Dienstag (3. November) bekannt wurde, gingen zahlreiche weitere Spenden ein.

Mit dpa-Agenturmaterial