Justiz: Collien Fernandes gibt Unterlassungserklärung gegenüber Tochter ab

Collien Fernandes gibt eine Unterlassungserklärung gegenüber ihrer 14-jährigen Tochter ab.
Henning Kaiser/dpa- Collien Fernandes gab eine Unterlassungserklärung gegenüber ihrer 14-jährigen Tochter ab.
- Sie verpflichtet sich, Privates der Tochter nicht erneut öffentlich zu machen – so die Anwälte.
- Die Tochter bat mehrfach, persönliche Angelegenheiten nicht öffentlich zu erzählen.
- Fernandes äußert sich derzeit nicht weiter und kritisiert anwaltliche Pressemitteilungen.
- Sie hatte Ulmen schwere Vorwürfe gemacht; für ihn gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.
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Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat nach Angaben der Anwälte ihrer Tochter eine Unterlassungserklärung abgegeben. Damit verpflichte sie sich, bestimmte Sachverhalte aus der Privatsphäre der 14 Jahre alten Tochter nicht erneut öffentlich zu machen, teilten die Anwälte am Mittwoch mit.
Die Tochter habe in der Vergangenheit und aktuell mehrfach ausdrücklich darum gebeten, dass persönliche Angelegenheiten und Details aus ihrem Privatleben nicht zum Gegenstand öffentlicher Erzählungen ihrer Mutter gemacht würden, hieß es in der Mitteilung. Mit der Unterlassungserklärung werde dieser ausdrücklich geäußerte Wunsch nun endlich respektiert.
Fernandes will sich zu dem Themenkomplex derzeit nicht weiter äußern. Das teilte sie am Donnerstag über ihr Management mit. „Nach wie vor finde ich, dass dieser Themenkomplex nicht in die Öffentlichkeit gehört. Daher werde ich mich hierzu aktuell nicht weiter äußern“, erklärte Fernandes. Sie kritisierte, dass ihrer Meinung nach „mithilfe von anwaltlichen Pressemitteilungen“ gegen sie gearbeitet und die Öffentlichkeit gesucht werde.
Fernandes richtet seit einiger Zeit öffentlich Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen, über die zuerst der „Spiegel“ berichtet hatte. Sie wirft ihm neben körperlichen Übergriffen vor, Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber pornografische Darstellungen verbreitet zu haben. Dabei geht es nicht um Deepfakes. Ihre Vorwürfe hatten eine breite Debatte über sexualisierte Gewalt im Internet und Demonstrationen in mehreren deutschen Städten ausgelöst. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
