Himmelsspektakel über Deutschland
: Supermond leuchtet am Himmel – die besten Bilder

Der Mond war in der Nacht zum Donnerstag besonders nah an der Erde - und dabei gut zu sehen. Hier gibt es die besten Bilder des Himmelsspektakels.
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kap/dpa
Stuttgart
  • Der Supermond über Hannover

    Julian Stratenschulte/dpa/Julian Stratenschulte
  • Der Supermond über Berlin

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  • Der Supermond über Korsika

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  • Der Supermond über Leipzig

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  • Der Supermond über Berlin

    Christoph Soeder/dpa
  • Der Supermond über Potsdam

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  • Der Supermond über Regensburg

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  • Der Supermond über Brandenburg

    Patrick Pleul/dpa
  • Der Supermond über Brandenburg

    Patrick Pleul/dpa
  • Der Supermond über Los Angeles

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Der Supermond leuchtet über Deutschland: In weiten Teilen der Bundesrepublik war der größte Vollmond des Jahres dem Deutschem Wetterdienst (DWD) zufolge in der Nacht gut zu sehen. Mancherorts trübten möglicherweise Schleierwolken den Blick, ließen den Mond aber durchscheinen, sagte ein Meteorologe. Nur an der Nordsee- und Ostseeküste sei die Bewölkung für eine freie Sicht zu dicht gewesen.

Ein Supermond erscheint am Himmel besonders groß. Das liegt an der Entfernung. In diesem Fall betrug sie um 23.16 Uhr nur rund 356.400 Kilometer, wie Carolin Liefke von der Vereinigung der Sternfreunde (VDS) mit Sitz im hessischen Bensheim im Vorfeld des Himmelsereignisses erläuterte. Zu anderen Zeiten sei der Mond mehr als 400.000 Kilometer von der Erde entfernt. Der Größenunterschied zwischen dem Supermond und anderen Vollmonden sei für Menschen jedoch nicht immer leicht erkennbar.

Der in vielen Medien ebenfalls kursierende Name „Bibermond“ sei aus Amerika herübergeschwappt und in Deutschland ursprünglich unter dem Namen „Nebelmond“ bekannt. Die Wörter beschreiben laut Liefke jedoch nicht das Supermond-Phänomen, sondern lediglich den November-Vollmond. In der Astronomie werden solche Namen demnach nicht verwendet.

Hat der Mond stärkere Auswirkungen auf die Gezeiten?

„Springfluten entstehen, wenn sich Sonne, Mond und Erde auf einer Linie befinden. Dann addieren sich die Gravitationskräfte. Ebbe und Flut werden verstärkt, der Unterschied zwischen beiden wird größer, die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 100 Prozent“, erklärt Sabine Krüger vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Liefke von den Sternenfreunden unterstreicht, dass bei Voll- und Neumond die Flut verstärkt ist, dass im Zweifel aber das aktuelle stürmische Herbstwetter stärkere Auswirkungen hat als der Mond.

Das immer wiederkehrende Schauspiel eines Supermondes mit einem teils leicht rötlich schimmerndem Trabanten ist durch die nicht kreisrunde Umlaufbahn um unseren Heimatplaneten bedingt.

Die besten Bilder des Himmelsspektakels gibt es in unserer Fotostrecke – klicken Sie sich durch!