Hamburg
: Hochwasser lässt Autos in Senken rutschen

Schweres Unwetter nahe Hamburg: In Oststeinbek östlich der Hansestadt, sollen Flüsse über Ufer getreten sein – Autos rutschten in eine Senke ab. Die Feuerwehr rückte zu Dutzenden Einsätzen aus.
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red/dpa/AFP
Stuttgart
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  • Das Unwetter am Vatertag hat den Ort Oststeinbek östlich von Hamburg unter Wasser gesetzt.

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  • Keller ganzer Straßenzüge seien in dem Ort im Kreis Stormarn überflutet, ein Bahndamm drohe abzurutschen, Trafohäuser stünden unter Wasser.

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  • Es gebe Stromausfälle. Flüsse träten über die Ufer und ein Haus stehe komplett unter Wasser.

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Oststeinbek - Das Unwetter am Vatertag hat den Ort Oststeinbek östlich von Hamburg unter Wasser gesetzt. Es sei das größte Hochwasser seit Jahrzehnten, sagte der Sprecher der Feuerwehr, Christian Höft, am Abend.

Keller ganzer Straßenzüge seien in dem Ort im Kreis Stormarn überflutet, ein Bahndamm drohe abzurutschen, Trafohäuser stünden unter Wasser. Es gebe Stromausfälle. Flüsse träten über die Ufer und ein Haus stehe komplett unter Wasser.

Sintflutartige Regenfälle in Hamburg

Nach dem starken Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen ist es am Donnerstag in Hamburg zu massiven Überflutungen gekommen. Straßen standen teilweise bis zu einem Meter unter Wasser, wie die Feuerwehr Hamburg am Abend mitteilte. Die Feuerwehr musst zu über 900 Einsätzen im Zusammenhang mit dem Unwetter ausrücken. Überflutet wurden neben Straßen auch zahlreiche Keller, darunter auch im Klinikum Hamburg Boberg.

Auch ein Wohnhaus drohte demnach im Gebiet Bergedorf/Lohbrügge einzustürzen. Die Feuerwehr rechnete damit, dass sie die ganze Nacht im Einsatz sein würde. Auch im Kreis Pinneberg war die Feuerwehr wegen starker Gewitter im Dauereinsatz.

Starkregen und Hagel meldeten die Einsatzkräfte insbesondere im gesamten Stadtgebiet Quickborn und im Bereich der Gemeinde Hasloh. Hagelkörner hatten einen Durchmesser von rund fünf Zentimetern, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Tiefgaragen und Keller mussten ausgepumpt werden. Verletzt wurde demnach im Kreis Pinneberg zum Glück niemand.