Ende des 18. Jahrhunderts gelingt dem englischen Landarzt Edward Jenner ein großer Wurf: Er entwickelt ein Prophylaktikum, das die Menschen vor den gefürchteten Pocken schützt. Die Immuntherapie ist geboren.
Premiere: Der englische Landarzt Edward Jenner infiziert am 14. Mai 1796 den achtjährigen Sohn seines Gärtners mit Kuhpocken, um ihn gegen Menschenpocken zu immunisieren – mit Erfolg.
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Erreger: Jahrhundertelang galten die Pocken als Geißel der Menschheit...
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...bis der englischen Landarzt Edward Jenner eine Schutzimpfung entwickelte.
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Impfgegner: Auf dieser satirischen Zeichnung aus dem Jahr 1812 wird die Vakzination schon wieder zu Grabe getragen.
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Kuh gegen Esel im wissenschaftlichen Gewand: französische Radierung aus dem 19. Jahrhundert.
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Das Pocken-Hospital im Londoner Stadtteil Hampstead 1871
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Der Stich aus dem 19. Jahrhundert zeigt eine Kutsche, mit der ein mit Kuhpocken befallenes Tier durch Paris gefahren wurde, um die Menschen zu impfen.
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Französische Soldaten werden gegen die Pocken geimpft (circa 1895)
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Das Titelblatt des „Petit Journal“ vom 29. Januar 1894 zeigt wohlhabende Pariserinnen bei der Pocken-Impfung.
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Vorschüler im US-Bundesstaat Virginia werden 1946 gegen Pocken geimpft.
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Eine an Pocken erkrankter Junge aus dem indischen Madras in den 70er Jahren.
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Ein Siebenjähriger mit Pocken 1975 in Indien – erst vier Jahre später wird die Weltgesundheitsorganisation die Krankheit für ausgerottet erklären.