Gasexplosion in Italien: Zahl der Opfer steigt weiter

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Stuttgarter NachrichtenAm Bahnhof von Viareggio war in der Nacht zum Dienstag ein mit Flüssiggas betankter Kesselwaggon aus noch unbekannter Ursache explodiert. Durch die Wucht der Explosion wurden etliche Häuser in der Umgebung in Schutt und Asche gelegt. Experten vermuten, dass ein Achsenbruch an dem Waggon das Inferno ausgelöst hat. Das Unternehmen GATX, dem der Unglückswaggon gehörte, teilte in Österreich mit, als Vertrauensmaßnahme alle entsprechenden Teile ihrer Flüssiggas-Wagen in Italien austauschen und testen zu wollen. Das bedeute jedoch nicht, "dass ein Verhalten von GATX Rail Europe ursächlich zu dem Unfall in Viareggio geführt hat", teilte das Unternehmen mit.
Unterdessen ist am Freitag der Zugverkehr wieder aufgenommen worden. Nachdem am Vortag die letzten Flüssiggas-Güterwagen des Unglückszuges ausgepumpt und abtransportiert werden konnten, wurde der kleine Bahnhof am frühen Morgen wieder geöffnet. Allerdings war zunächst nur eines der acht Gleise des Bahnhofs wieder befahrbar.
