Job, Kindererziehung, Partner, Freunde, Familie – frau hat viel zu tun im Alltag. Und attraktiv und sexy soll sie dabei möglichst auch noch sein. Das jedenfalls hat die Sexualpädagogin Katja Grach beobachtet.
Eine Filmszene aus „American Pie“, der erfolgreichen US-Highschool-Komödie von 1999, die mehrere Fortsetzungen nach sich zog. Die Filme prägten den Begriff der „Milf“.
dpa
Die Österreicherin Katja Grach (35) beschäftigt sich auf ihrem Blog krachbumm.com mit Themen wie Elternschaft, Kindererziehung, Sex und Lifestyle.
Katja Grach
Außerdem arbeitet sie als Sexualpädagogin und Geschlechterforscherin und hat das Buch geschrieben „Milf Mädchenrechnung – Wie sich Frauen heute zwischen Fuckability-Zwang und Kinderstress aufreiben“
Silvia Ranegger
In ihrem ersten Buch beklagt Grach den Umstand, dass „Milf“ eine Art kulturelles Gütezeichen für Mütter ist, die trotz stressigem Kinderalltag bei Männern „immer noch“ als sexy Luder punkten.