Frankfurt am Main
: HNO-Arzt soll Männer unter Schmerzen sexuell genötigt haben

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt in 14 Fällen gegen einen HNO‑Arzt. Im Fokus stehen sexuelle Handlungen und extreme Schmerzen.
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red/afp/dpa
Frankfurt am Main
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Versorgungssituation in Arztpraxen: ARCHIV - 22.08.2023, Berlin: Ein Ohrenmodell steht während eines Pressetermins in einer HNO-Praxis. (zu dpa: «Wird Suche nach Praxis schwieriger? Kassenärzte warnen») Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Frankfurt am Main wurde ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt wegen des Verdachts auf sexuelle Nötigung und gefährliche Körperverletzung festgenommen (Symbolfoto).

Sebastian Gollnow/dpa
  • Frankfurt am Main: Ein 76-jähriger HNO-Arzt wurde festgenommen.
  • Vorwurf lautet auf sexuelle Nötigung und gefährliche Körperverletzung.
  • Amtsgericht erließ Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr.
  • Zwischen 2016 und 2025 soll er in 14 Fällen übergriffig gewesen sein.
  • Er soll männlichen Patienten extreme Schmerzen zugefügt und sexuelle Handlungen vorgenommen haben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt soll über Jahre hinweg mehreren Patienten extreme Schmerzen zugefügt und sie dabei sexuell genötigt haben. Der Verdächtige wurde von Beamten des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main festgenommen, wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft mitteilte. Zuvor hatte das Amtsgericht demnach einen Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr gegen den 76-Jährigen erlassen.

Der Vorwurf gegen den HNO-Arzt: Durch seine ärztlichen Behandlungen soll er bewusst dafür gesorgt haben, dass mehrere seiner männlichen Patienten besonders starke Schmerzen erlitten. Währenddessen legte er sich mutmaßlich auf die Männer und rieb sich an ihnen. Dadurch soll er sich sexuell erregt haben.

Staatsanwaltschaft ermittelt in 14 Fällen

Ermittelt wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der besonders schweren sexuellen Nötigung in 14 Fällen, jeweils in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Die mutmaßlichen Taten verteilen sich demnach über den Zeitraum von 2016 bis 2025. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen werden laut der Mitteilung auch weitere ähnliche Vorfälle geprüft.