Feuer auf Madeira wütet weiter
: 150 Häuser in Funchal niedergebrannt

In Madeira wüten die Brände unaufhörlich weiter. Bereits 150 Häuser wurden in der Hauptstadt Funchal zerstört. Der in Funchal geborene Fußball-Star Cristiano Ronaldo will seiner Heimatstadt einem Bericht zufolge finanzielle Hilfen zukommen lassen.
Von
red/dpa
Stuttgart
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  • Die Waldbrände in Madeira haben ein beängstigendes Ausmaß angenommen.

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  • Auf der zu Portugal gehörenden Atlantikinsel wüteten drei Feuer, ...

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  • ... darunter eines in unmittelbarer Nähe der historischen Altstadt von Funchal.

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  • Die Anwohner kämpfen gegen die Flammen.

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  • Etliche Häuser in Funchal fielen bislang den Bränden zum Opfer.

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  • Die Einsatzkräfte arbeiten rund um die Uhr.

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Funchal - Bei den Bränden auf Madeira sind in der Hauptstadt Funchal 150 Häuser niedergebrannt. Wie die Regionalregierung in einer jüngsten Bilanz in der Nacht zum Donnerstag weiter mitteilte, wüteten auf der zu Portugal gehörenden Atlantikinsel drei Feuer, darunter eines in unmittelbarer Nähe der historischen Altstadt von Funchal. Drei Anwohner eines Außenbezirks von Funchal waren bereits in den Flammen ums Leben gekommen.

Mehr als 400 von den Evakuierungsaktionen in Funchal betroffene Anwohner mussten den amtlichen Angaben zufolge eine zweite Nacht in einer Militärkaserne verbringen. Die mehr als 300 Touristen, die im Fußballstadion untergebracht worden waren, waren schon am Mittwoch in Hotels umquartiert worden.

Der in Funchal geborene Fußballstar Cristiano Ronaldo will nach einem Bericht des TV-Senders „SIC Noticias“ seiner Heimatinsel finanzielle Hilfe zur Beseitigung der vom Feuer verursachten Schäden zukommen lassen. Die Höhe wurde vorerst nicht bekannt. Neben den 150 Häusern wurden auch Fabriken, ein Einkaufszentrum und ein Hotel stark beschädigt.