Erdbeben in Südostasien
: Was wir wissen und was nicht

Menschen in Bangkok verlassen in Panik ihre Häuser. In den südostasiatischen Ländern Myanmar und Thailand bebt minutenlang die Erde. Was ist bisher bekannt?
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red/dpa
Stuttgart
  • In Thailand kam es zu großen Zerstörungen.

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  • Durch das schwere Erdbeben in Südostasien ist in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ein im Bau befindliches Hochhaus eingestürzt.

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  • Unter den Trümmern des unfertigen Wolkenkratzers seien Bauarbeiter eingeschlossen, teilten Rettungskräfte mit.

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  • Ein Video im Netz zeigt den Einsturz des Gebäudes in Bangkok.

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  • Thailands Regierungschefin Paetongtarn Shinawatra rief den Notstand für Bangkok aus.

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  • Dem Unglück war ein Erdbeben vorausgegangen, dessen Epizentrum im Zentrum des Nachbarlands Myanmar lag.

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  • Ersten Berichten zufolge sollen dort eine Brücke und Gebäude einstürzen sein.

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  • Zerstörte Gebäude in Myanmar.

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  • Ein Auto steckt unter einem zerstörten Gebäude in Myanmar fest.

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  • In der Hauptstadt von Myanmar, Naypyidaw, wurden Straßen beschädigt.

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  • Eine beschädigte Straße in Naypyidaw.

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  • Ein zerstörtes Gebäude in Myanmar,

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  • Nach ersten Angaben von Behörden gibt es in Myanmars Hauptstadt Naypyidaw zahlreiche Opfer.

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  • Heftiges Erdbeben erschüttert Länder in Südostasien.

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  • Verletzte in Myanmar wurden teilweise auf den Straßen versorgt.

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  • Verletzte in Myanmar wurden teilweise auf den Straßen versorgt.

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  • In Bangkok bebte minutenlang die Erde ...

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  • ... Menschen verließen in Panik ihre Häuser.

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Ein starkes Erdbeben hat Teile Asiens erschüttert und Medienberichten zufolge Dutzende Menschen das Leben gekostet. Das ist bisher bekannt.

Was wir wissen

Der Ort: Das Epizentrum des Erdbebens lag laut US-Erdbebenwarte USGS in der Nähe der Stadt Mandalay, der zweitgrößten Stadt Myanmars, etwa 50 Kilometer östlich von Monywa in der Landesmitte.

Die Stärke: Das Deutsche Geoforschungsinstitut (GFZ) in Potsdam meldete ein Erdbeben der Stärke 7,8 in etwa 24 Kilometern Tiefe, die US-Erdbebenwarte USGS verzeichnete die Stärke 7,7 in 10 Kilometer Tiefe. Zudem registrierten beide Organisationen ein paar Minuten später ein weiteres Erbeben mit einer Stärke von 6,4.

Die Ausbreitung: Das Beben war auch in Teilen der Nachbarländer China und Thailand sowie in Vietnam zu spüren. In Bangkok bebte der Boden minutenlang. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, waren die Erschütterungen auch in der südwestchinesischen Provinz Yunnan deutlich zu spüren, außerdem gab es entsprechende Berichte aus der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi.

Die Opfer: Mindestens 147 Menschen starben bei der Erdbebenkatastrophe. Nach Angaben der Militärführung sind in Myanmar mindestens 144 Menschen gestorben. Weitere 732 Menschen wurden verletzt, wie die Junta im staatlichen Fernsehen bekanntgab. Im Thailand wurden drei Todesfälle offiziell bestätigt. Nach Angaben der geschäftsführenden deutschen Bundesregierung gibt es vorerst keine Hinweise auf deutsche Opfer.

Die Reaktionen: Die Militärjunta in Myanmar rief in mehreren Regionen den Notstand aus und bat die internationale Gemeinschaft und andere Organisationen um Hilfe. Die EU unterstützt nach eigenen Angaben bereits mit Satellitenbildern und hat weitere Hilfe angeboten. Der Malteser Hilfsdienst stellt zunächst 250.000 Euro Nothilfe zur Verfügung - die Caritas weitere 100.000 Euro.

Was wir nicht wissen

Die Betroffenen: Wie viele Verletzte oder Tote es in den betroffenen Regionen gibt, ist noch unklar. Unter den Trümmern eingestürzter Gebäuden in Myanmar und Thailand werden noch Dutzende Menschen vermutet.

Die Schäden: Auch das genaue Ausmaß der Schäden in den Ländern ist noch nicht bekannt.

Die Nachbeben: Wissenschaftler rechnen in den nächsten Stunden bis Tagen mit Nachbeben. Ob und wie weitere Erschütterungen auf vorgeschädigte Gebäude treffen und weitere Folgen haben, bleibt abzuwarten.