Autonome Region Tibet
: Starkes Erdbeben erschüttert China

Im Westen Chinas hat die Erde gebebt. Es trifft die Autonome Region Tibet. Ob Menschen dabei zu Schaden kamen, war zunächst nicht bekannt.
Von
red/dpa
Nagqu

Ein schweres Erdbeben hat China erschüttert (Symbolfoto).

Johannes Neudecker/dpa
  • Starkes Erdbeben der Stärke 7,0 erschütterte die Autonome Region Tibet.
  • Epizentrum lag rund 180 km nordöstlich von Nagqu in zehn Kilometern Tiefe.
  • Das Beben ereignete sich um 16.33 Uhr MESZ – Schäden oder Opfer sind unbekannt.
  • Staatsrat und Katastrophenschutz informierten sich per Videoschalte über die Lage.
  • Eine Arbeitsgruppe reiste ins Gebiet, das laut Xinhua dünn besiedelt und 4.800 m hoch liegt.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ein schweres Erdbeben hat China erschüttert. Der US-Geologische Dienst (USGS) und die chinesische Erdbeben-Beobachtungsstelle (CENC) gaben die Stärke des Bebens in der Autonomen Region Tibet mit 7,0 an. Nach ersten Angaben ereignete sich das Beben um 16.33 Uhr MESZ (22.33 Uhr Ortszeit) rund 180 Kilometer nordöstlich der Stadt Nagqu in einer Tiefe von zehn Kilometern.

Über mögliche Schäden oder Opfer war zunächst nichts bekannt. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua ließen sich der Staatsrat und das Katastrophenschutzministerium per Videoschalte über die Lage vor Ort unterrichten. Zudem machte sich demnach eine Arbeitsgruppe auf den Weg in das Erdbebengebiet, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Das Beben war im Kreis Baqing aufgetreten, der zur Stadt Nagqu gehört. Tibets Hauptstadt Lhasa liegt etwa 400 Kilometer von dort entfernt. Die Gegend gilt laut Xinhua als dünn besiedelt. Das Gebiet im Bereich des Epizentrums liegt demnach durchschnittlich auf einer Höhe von 4.800 Metern. Mit einer Stärke von 7,0 war dieses Erdbeben das bisher stärkste in diesem Jahr in China.