STN+STN+Wohnprojekt: Kesselhof in Stuttgart-Botnang
: Gemeinschaftliches Wohnen: Ich, wir und das Haus

Der Kesselhof in Stuttgart-Botnang bietet 18 Menschen Wohnraum, der auch für die kommenden Generationen bezahlbar gesichert sein wird. Über das Teilen, die Teilhabe und Temperamente.
Von
Andrea Jenewein
Stuttgart
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  • Der Kesselhof in Stuttgart-Botnang.

    Ferdinando Iannone/Lichtgut
  • Die beiden oberen Häuser des Kesselhofs in Stuttgart-Botnang sind miteinander verbunden. Hier leben in einer Hausgemeinschaft 15 Erwachsene und drei Kinder miteinander.

    Ferdinando Iannone/Lichtgut/Ferdinando Iannone
  • Das untere Haus steht etwas separat, ist aber durch den Innenhof angebunden. Vor dem Umbau lag die Eingangstür an der anderen Hausseite. Zudem sind die drei Häuser über ihre Farbigkeit geeint.

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  • Auf dem Dach des unteren Hauses wurde eine Fotovoltaikanlage installiert. Unterhalb der Gaube mit dem Oberlicht befindet sich eine Dusche.

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  • Die Werkstatt ist bestens ausgestattet und sortiert: „Seitdem das so ist, verbringe ich nicht mein halbes Leben mit Suchen“, sagt der Bewohner Johannes Becker. Denn schließlich werden viele Arbeiten am Haus in Eigenleistung erbracht – jeder engagiert sich, der eine mehr, der andere weniger.

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  • De Blick vom Balkon auf den neu entstandenen Innenhof.

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  • Auf der Terrasse im Innenhof kommen die Bewohner und Bewohnerinnen gerne zusammen. Von links gesehen sitzen hier Johannes Messmer, der Architekt Jan Theissen, Olga Schmid, die Architektin Sonja Nagel und Thomas Becker zusammen.

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  • Hinter dem oberen Haus gibt es eine großzügige Terrasse, die gerne von allen genutzt wird.

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  • Die Gemeinschaftsküche im oberen Haus ist fast ständig in Gebrauch. Hier trifft man sich, um zu kochen, zu reden und die Kinder, um zu spielen.

    Ferdinando Iannone/Lichtgut/Ferdinando Iannone
  • Auch im unteren Haus gibt es eine Gemeinschaftsküche. Generell darf jeder Bewohner und jede Bewohnerin aber alle gemeinschaftlichen Räume nutzen, sei es im oberen oder im unteren Haus.

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  • Die Räume sind alle unterschiedlich, es gibt im Kesselhof nichts Serielles. Die Architekten haben jedem Zimmer etwas Einmaliges geschenkt, diesem etwa die Türe zur Terrasse.

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  • In dieses Zimmer im unteren Haus wurde eine zweite Ebene eingebaut – hier wird die Höhe des Dachgeschosses genutzt.

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  • Im oberen Haus wiederum gibt es ein Zimmer ohne Fenster – dieser Mangel wird jedoch ausgeglichen, weil über eine Treppe die Galerie mit Tageslicht erreichbar ist.

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  • Auch in diesem Zimmer wird mit einer zweiten Ebene gearbeitet, um mehr Raum zu schaffen.

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  • Über dieser Dusche gibt es eine Gaube mit Oberlicht. Generell teilen sich etwa drei Bewohner und Bewohnerinnen ein Bad.

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