STN+STN+Schöner wohnen in Stuttgart
: Dezent und elegant – Gründerzeitvilla wird zum familiären Refugium

Eine Villa von 1896 erleidet einen Wasserschaden. Der aufwändige Umbau hat sich gelohnt. Das Haus im feinen Norden Stuttgarts ist ein lichtdurchfluteter Wohlfühlort. Ein Besuch.
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
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  • Kassettentüren, Parkett, hohe Räume: Blick in die geschmackvoll renovierte alte Villa im Stuttgarter Relenberg.

    Lichtgut
  • Ein Backstein-Juwel im historistischen landhausartigen Schweizerhausstil im Stuttgarter Norden, entworfen vom Architekturbüro Eisenlohr&Weigle, von denen in Stuttgart sehr viele Bauten stehen, etwa das Allianz-Gebäude, aber auch viele Wohnhäuser.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Die Küche mit kleiner Insel hatte die Bauherrschaft bereits kurz nach Einzug 2015 von einem Schreiner einbauen lassen.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Blick ins Wohnzimmer: Die meisten Räume, auch das Wohnzimmer, erhielten einen neuen Boden aus Eichenholzparkett.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Dezent hell gestrichene Räume – die alten Fenster wurden auch aufgearbeitet.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Liebe zum Detail. Selbstredend blieben die alten Fenstergriffe erhalten.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Neues Eichenholz auf alter Treppe.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Blick in den Wintergarten.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Aufwändig umgestaltet wurden die Bäder mit Liebe zum Detail, man beachte die weiße Armatur am minimalistisch filigranen Waschtisch.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Der Bauherr Armand von Alberti hat den Wasserschaden zum Anlass genommen, das Haus grundlegend zu sanieren und umgestalten zu lassen und . . .

    Lichtgut/Julian Rettig
  • . . . der Stuttgarter Architekt Hadi Tandawardaja von SOMAA hat ein Umbaukonzept entwickelt, das am historischen Bestand maßvoll eingreift und . . .

    Lichtgut
  • . . . und nur das beschädigte Dachgeschoss komplett neu gestaltet. Blick ins Bad im Dachgeschoss kurz vor dem Umbau . . .

    SOMAA Architektur und Innenarchitektur
  • . . . und danach mit frei stehender Wanne und verglaster bodengleicher Dusche.

    Lichtgut
  • Im Entrée erinnert eine gerahmte Zeichnung der Vorderansicht des Hauses an die Architekten. Sie ist auch datiert: 22. August 1896 und signiert von den Architekten.

    Golombek
  • Wintergarten mit Balkon (im ersten Stockwerk) auf der Gartenseite.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Anno 1896 hatte man gestalterische Ansprüche: Reich verziertes Balkönchen und ornamentales Backsteinmuster mit sichtbar gebliebenem Holz in der Dachkonstruktion.

    Lichtgut
  • Auch bei der Umrandung von Tür und Fenster finden sich Backsteinfarbakzente.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Blick vom Haus auf die gegenüberliegenden Gebäude, die ebenfalls von Eisenlohr&Weigle entworfen wurden. Die Straße im Stuttgarter Norden verfügt über weitere Wohnhäuser mit Landhausstilanmutung aus dem späten 19. Jahrhundert.

    Lichtgut/Julian Rettig
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