: Warum ist die Damaszenerhalle derzeit geschlossen?
Die Damaszenerhalle ist das einzige Gebäude in der Stuttgarter Wilhelma, das im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde. Zum 175-Jahr-Jubiläum des zoologisch-botanischen Gartens im Jahr 2028 soll das orientalisch anmutende Kleinod umfassend saniert sein.
Die Marmorierung in der Damaszenerhalle ist durch Feuchtigkeit beschädigt, wie Hans-Joachim Treiber, der Leiter des Fachbereichs Technik und Bau der Wilhelma, zeigt.
Iris Frey
Hans-Joachim Treiber, Leiter des Fachbereichs Technik und Bau, öffnet die Tür der Damaszenerhalle in der Wilhelma.
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Gebaut wurde die syrische Villa von Professor Wilhelm Bäumer im Jahr 1863 nach den Entwürfen von Karl Ludwig von Zahnth.
Die Damaszenerhalle ist derzeit geschlossen . Zuletzt war das Gebäude von 1987 bis 1994 erneuert worden.
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Auch am Mauerwerk im Innern bröckelt es.
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Ebenso gibt es an den Wänden sind Risse und Feuchtigkeitsschäden.
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Die historische Bemalung hat ebenfalls durch die Feuchtigkeit gelitten.
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Eine besondere Herausforderung: die Innenwände, die gereinigt, konserviert und in geringem Umfang restauriert werden sollen. Spannend ist der Stuckmarmor mit eingefärbten Kalk-Mörtelschichten.
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Es besteht der Wunsch, dass auch der Kronleuchter instandgesetzt wird.
Ebenso auf der Wunschliste: eine Vervollständigung der historischen Fliesen
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Hier ist zu sehen, dass die historischen Fliesen durch einfarbige ergänzt wurden.
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Blick in den Innenraum der Damaszenerhalle
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Aufwendige Ornamente, wohin das Auge schaut.
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Auch die Gusskonstruktion und Verglasung der Fasanerie soll überarbeitet werden.
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Feuchteschäden auch am Boden in der Fasanerie.
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Die Fasanerie von außen ähnelt der Gusskonstruktion des Pavillons der Wilhelma.