Vorfall in Stuttgart-Ost: Teslafahrer zieht nach Streit im Straßenverkehr eine Schreckschusswaffe

Einen erforderlichen Waffenschein besaß der Teslafahrer nicht. (Symbolbild)
Marijan Murat/dpa- Streit im Straßenverkehr in Stuttgart-Ost: Waffe bei roter Ampel auf Kontrahenten gerichtet.
- Zuvor fast kollidiert: Auf der König-Karl-Brücke wechselte der Teslafahrer abrupt die Spur.
- Der Toyotafahrer hupte, später folgte eine Geste des 46-Jährigen auf der Cannstatter Straße.
- An der Ampel stieg der 58-Jährige aus, da zog der 46-Jährige eine schwarze Pistole.
- Polizei fand im Tesla eine Schreckschusswaffe und beschlagnahmte sie – kein Waffenschein.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Streit zwischen zwei Autofahrern ist am Donnerstag an der Kreuzung Heilmannstraße und Cannstatter Straße in Stuttgart-Ost eskaliert. Gegen 12.25 Uhr fuhren ein 58-jähriger Toyotafahrer und ein 46-jähriger Teslafahrer auf der König-Karl-Brücke in Richtung Innenstadt, als der Teslafahrer mutmaßlich einen abrupten Fahrstreifenwechsel durchführte, wie die Polizei mitteilte.
Der Toyotafahrer erschrak, bremste ab und hupte. Auf der Cannstatter Straße soll der 46-Jährige den 58-Jährigen dann mit einer Geste beleidigt haben, als die beiden auf gleicher Höhe nebeneinander fuhren. An der nächsten roten Ampel stieg der Toyotafahrer aus, um den Teslafahrer zur Rede zu stellen. Daraufhin soll der 46-Jährige eine schwarze Pistole auf ihn gerichtet haben, bevor er bei Grün weiterfuhr.
Alarmierte Polizeibeamte spürten den 46-Jährigen im Rahmen einer Fahndung auf. Bei der Durchsuchung des Teslas fanden sie eine schwarze Schreckschusswaffe und beschlagnahmten sie. Einen erforderlichen Waffenschein besaß der 46-Jährige nicht.
