STN+STN+Verkaufte Schmitthenner-Villa in Stuttgart
: „Abriss-Desaster darf sich nicht wiederholen“

Für knapp acht Millionen Euro ist eine markante Villa des Architekten Paul Schmitthenner am Kriegsbergturm verkauft worden. Droht ihr jetzt der Abriss? Die Warnungen von Experten werden lauter.
Von
Jan Sellner
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • Die Schmitthenner-Villa in der Eduard-Pfeiffer-Straße unweit des Kriegsbergturms nach dem Umbau im Jahr 1962. So sieht das Gebäude heute noch aus.

    Wolfgang Voigt
  • Schmitthenners erster Entwurf von 1923 – das sogenannte Haus Werner I, benannt nach dem Bauherrn, dem Industriellen Otto Werner. In dieser Form wurde das Gebäude nie realisiert. Der Bau von 1936 – das Haus Werner II – folgte einem überarbeiteten Plan. Die Zeichnung ist der Zeitschrift Baukunst (Jahrgang 1927) entnommen.

    Foto: red
  • Die im Krieg stark zerstörte Villa in der Eduard-Pfeiffer-Straße 89 wurde 1950 instandgesetzt. Man spricht vom Haus Werner III. Das Walmdach überragte damals noch den charakteristischen Turm.

    Foto: red
  • Das Haus Werner IV – hier eine Fassadenzeichnung von der Nordwestseite aus dem Baugesuch von 1962. Der damals 78-jährige Schmitthenner gestaltete das Ursprungsgebäude damals signifikant um. Das hohe Walmdach wich einem flachen Satteldach.

    Foto: red
  • Auch diese Fassadenzeichnung stammt aus dem Baugesuch von 1962.

    Foto: red
  • Die Schmitthenner-Villa liegt in einem etwa 4000 Quadratmeter großen, nicht einsehbaren Grundstück. Hier das Einfahrtstor.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Die Umgebung in der Eduard-Pfeiffer-Straße unweit des Kriegsbergturms.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Die Schmitthenner-Villa (Mitte, rotes Dach), Blickrichtung Osten.

    Foto: Copyright 2019 Stadtmessungsamt Stuttgart
  • Die Schmitthenner-Villa, (Mitte, rotes Dach), Blickrichtung Westen.

    Foto: Copyright 2019 Stadtmessungsamt Stuttgart
  • Die Schmitthenner-Villa (Mitte, rotes Dach), Blickrichtung Süden.

    Foto: Copyright 2019 Stadtmessungsamt Stuttgart
1 / 10