Unwetter im Raum Stuttgart: Zweite Superzelle des Tages trifft die Region – keine Entwarnung in Sicht

Die Superzelle über Schwieberdingen
Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart- Zwei Superzellen treffen den Raum Stuttgart, Entwarnung gibt es noch nicht.
- Am Nachmittag zog eine Zelle über den Kreis Esslingen und verursachte teils große Schäden.
- Ab 20 Uhr traf es den Kreis Ludwigsburg: Sturmböen, Starkregen, 57 Einsätze bis 21 Uhr.
- Kurz vor 21 Uhr erreichte die Zelle Stuttgart – sechs Einsätze, keine Verletzten, teils Überflutungen.
- DWD warnt: In der ersten Nachthälfte und am Freitag Gefahr durch Orkanböen, Hagel und Starkregen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nachdem am Donnerstagnachmittag bereits eine Superzelle über den Kreis Esslingen gezogen war und dabei teils große Schäden verursacht hatte, braute sich am Abend ein weiteres heftiges Unwetter zusammen – dieses Mal über dem Kreis Ludwigsburg sowie über Stuttgart. Berichte über Schäden liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vor. (Stand: 21 Uhr)
Kurz vor 20 Uhr verdunkelte sich der Himmel über Teilen der Kreises Ludwigsburg. Kurze Zeit später ging es dann auch schon los mit heftigen Sturmböen und Starkregen. Von der Superzelle besonders betroffen waren die Städte Vaihingen an der Enz, Sachsenheim, Schwieberdingen und Markgröningen. Einem Sprecher der Ludwigsburger Polizei zufolge kam es bis 21 Uhr schon zu 57 wetterbedingten Einsätzen der Feuerwehr und der Polizei in den betroffenen Gebieten. Zu etwaigen Schäden konnte der Sprecher noch nichts sagen.
Kurz vor 21 Uhr traf die Superzelle dann Teile der Landeshauptstadt. Besonders ungemütlich war es in Feuerbach, Mühlhausen, Zazenhausen und Zuffenhausen. Das Unwetter war allerdings nicht ganz so heftig wie am Mittwochabend. Gegen 21.30 Uhr hatten die Stuttgarter Feuerwehr und Polizei insgesamt sechs wetterbedingte Einsätze gezählt. So fiel unter anderem ein Baum in Feuerbach auf die Straße, einige Verkehrszeichen wurden vom Wind umgerissen und einige Straßen teilweise überflutet. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde bei dem Unwetter niemand verletzt, es kam auch zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. (Stand: 21.45 Uhr)

Das Unwetter braute sich im Kreis Ludwigsburg gegen 20 Uhr zusammen.
Andreas Rosar/Fotoagentur StuttgartDer Spuk ist laut DWD allerdings noch nicht vorbei. In der ersten Nachthälfte zum Freitag sowie im Laufe des Freitags muss mit Unwettern gerechnet werden, die mit Orkanböen, großem Hagel und Starkregen einhergehen. Die Gewittergefahr bleibt bis Samstagabend bestehen.



