Umstrittener Soulsänger: Xavier Naidoo kommt auch 2027 nach Stuttgart

Xavier Naidoo beim Auftritt Ende Januar in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle.
Lichtgut/Christoph Schmidt- Xavier Naidoo kündigt für nächstes Jahr vier Deutschland-Konzerte an.
- Stationen sind München, Stuttgart, Mannheim und Hamburg – dazu Schweiz und Österreich.
- Stuttgart-Termin: 26. Februar in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Vorverkauf ab Donnerstag, 5. November, 10 Uhr.
- Er trat bereits im Frühjahr in Stuttgart auf, die Tour galt laut Veranstalter als ausverkauft.
- Naidoo sorgte zuvor mit Verschwörungserzählungen und umstrittenen Auftritten für Schlagzeilen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Xavier Naidoo kommt im kommenden Jahr erneut nach Stuttgart. Am Dienstag hat der 55-Jährige die Termine für eine Tour im kommenden Jahr angekündigt. Insgesamt wird der Mannheimer vier Konzerte in Deutschland spielen. Auf dem Plan stehen neben Stuttgart, München, seine Heimatstadt Mannheim und Hamburg.
Das Konzert in Stuttgart findet am 26. Februar in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle statt. Darüber hinaus sind Auftritte in der Schweiz und Österreich geplant. Der Vorverkauf startet an diesem Donnerstag, 5. November, um 10 Uhr.
Naidoo im Frühjahr bei Epstein-Demo
Es ist das zweite Gastspiel Naidoos in der Landeshauptstadt binnen 14 Monaten. Bereits im Januar dieses Jahres war der umstrittene Künstler in der Schleyer-Halle aufgetreten. Trotz zahlreicher Eskapaden sollen bis zu 200.000 Fans die Konzerte im Frühjahr besucht haben, die Tour war laut Veranstalter ausverkauft. Der Künstler, der sich einst mit den „Söhne Mannheims“ einen Namen gemacht hatte und nach wie vor ein begnadeter Sänger ist, hatte 2025 sein Comeback auf der Bühne gegeben. Zuvor hatte er über lange Zeit vor allem negative Schlagzeilen produziert

Xavier Naidoo bei der Demonstration „Transparenz, Rechtsstaat und Schutz von Minderjährigen” im Frühjahr in Berlin
Fabian Sommer/dpaUnter anderem ermittelte die Staatsanwaltschaft Mannheim wegen Volksverhetzung gegen Naidoo; auch mit Aussagen, die ihm Antisemitismus- und Rassismus-Vorwürfe einbrachten, fiel er auf. Mehrfach trat der Sänger mit sogenannten Reichsbürgern auf, verbreitete Theorien der QAnon-Bewegung und polarisierte mit Äußerungen zur Corona-Pandemie. Im Jahr 2022 veröffentlichte Naidoo ein Video, in dem er angab, sich jahrelang in Verschwörungserzählungen verrannt zu haben: „Ich habe Dinge gesagt und getan, die ich heute bereue“, sagte er.
Dass Naidoo nach wie vor wirren Gedanken nachhängt, zeigte sich im Februar, als er auf einer Demo in Berlin mit Bezug zum US-amerikanischen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auftrat. Unter anderem schwadronierte er von „Kinderfressern“ und „Dämonen“.
Zwei Naidoo-Konzerte in Baden-Württemberg
Den Auftakt der Deutschland-Konzerte macht Naidoo am 23. Februar 2027 in der Münchner Olympiahalle. Am 26. Februar folgt dann das Konzert in Stuttgart, bevor der Sänger am 1. März in der SAP-Arena in Mannheim auf der Bühne steht. Das vierte bislang angekündigte Deutschland-Konzert findet am 7. März in der Barclays Arena in Hamburg statt.