: Jung, liberal und Fridays for Future – geht das?
Keine Partei hat bei der Bundestagswahl bei Erstwählern besser abgeschnitten als die FDP. Ist Deutschlands Zukunft turbokapitalistisch? Nicht unbedingt, wie ein Treffen mit jungen Stuttgarter Liberalen zeigt.
(v.l.n.r.) Constantin Mitschelen, Lucas Häberle, Philipp Tillmanns und Jonathan R. – sie alle fühlen sich der FDP verbunden, trotzdem ist für sie der Klimaschutz ein wichtiges Thema. Wie passt das zusammen?
LICHTGUT/Leif Piechowski
Philipp Tillmanns (18), besucht ein Gymnasium in Stuttgart. Parteimitgliedschaft hat er keine, als Erstwähler fand er die FDP aber überzeugend. Liebäugelt mit einem Jura-Studium.
STZN
Lucas Häberle (18) besucht ein Wirtschaftsgymnasium. Sowohl FDP- als auch JuLi-Mitglied. Legt großen Wert darauf, dass seine Arbeit einmal Wertschätzung erfährt und kann auch Witze über Liberale ab.
STZN
Jonathan R. ist 16 Jahre alt und Schüler, außerdem engagiert er sich bei den Jungen Liberalen. Hat unter der Coronapolitik gelitten. Findet die Digitalisierung ab Schulen unterirdisch, er hofft, dass die FDP das ändert.
STZN
Constantin Mitschelen (26) aus Stuttgart. Er ist erst sowohl JuLi- als auch FDP-Mitglied, beides noch nicht lang. Er studiert Politikwissenschaften und hat zuvor Verwaltung studiert – an seiner Partei schätzt er den Fokus auf Bildung.