Silvester in Stuttgart
: Gute Aussichtspunkte für das Feuerwerk

Kein Haus in Halbhöhenlage oder Balkon mit Sicht erreichbar? Das ist in der Kesselstadt kein Drama. Diese 13 Aussichtspunkte bieten Blick aufs Silvester-Feuerwerk in Stuttgart.
Von
Theresa Schäfer
Stuttgart
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  • Die Stuttgarter Kessellage bietet an Silvester einen tollen Blick aufs Feuerwerk. Hier steht es sich am schönsten!

    dpa
  • Die Stuttgarter Kessellage bietet an Silvester einen tollen Blick aufs Feuerwerk. Hier steht es sich am schönsten!

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  • Tipp 1: Ob man ihn Haigst nennt oder Santiago-de-Chile-Platz - von der Degerlocher Aussichtsplattform hat man einen genialen Blick über den Kessel, auf die gegenüberliegenden Hänge bis ins Neckartal. 430 Meter über dem Meeresspiegel ist der Platz hoch. Öffentlich hinkommen: Stadtbahnlinien U5, U6, U12 oder mit der Zahnradbahn, Haltestelle „Weinsteige“ oder „Haigst“ aussteigen.

    Katharina Sorg
  • Tipp 2: 511 Meter hoch liegt der Birkenkopf – eine Höhe, die er nur erreichen konnte, weil nach dem Zweiten Weltkrieg 40 Meter Schutt aus der in Trümmern liegenden Stadt aufgeschüttet wurden. Der „Monte Scherbelino“ ist der Silvester-Hotspot schlechthin, deshalb ist auch immer viel los. Öffentlich hinkommen: Von der Haltestelle Feuersee aus, Buslinie 92, Haltestelle „Birkenkopf“ aussteigen. Dann hat man allerdings noch einen strammen Fußmarsch vor sich.

    7aktuell.de/Oskar Eyb
  • Tipp 3: Der Eugensplatz mit seinem Galateabrunnen liegt mitten in der Stadt und doch so erhaben, dass man hier den Raketen vortrefflich beim Steigen zusehen kann. Weil der Ausguck so zentral liegt, ist er aber auch immer sehr voll. Öffentlich hinkommen: Stadtbahnlinie U15 oder Buslinie 42, Haltestelle „Eugensplatz“ aussteigen.

    Lichtgut/Achim Zweygarth
  • Tipp 4: Der Weißenburgpark mit seinem historischen Teehaus ist ein idyllisches Plätzchen, um aufs Neue Jahr anzustoßen. Das denken sich natürlich auch noch andere. Deshalb lautet die Devise: Fondue Fondue sein lassen und pünktlich losgehen. Öffentlich hinkommen: Stadtbahnlinie U6, U7 oder U12 Haltestelle „Bopser“ aussteigen.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Tipp 5: Aus Sicherheitsgründen ist der Killesbergturm nachts geschlossen, doch im Höhenpark Killesberg finden sich genug andere Plätze, um sich das Feuerwerk im Kessel anzusehen. Es heißt ja schließlich nicht umsonst „Dach der Stadt“. Öffentlich hinkommen: Stadtbahnlinie U5 oder Buslinie 44, Haltestelle „Killesberg“ aussteigen.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Tipp 6: Auch wenn es „nur“ die Raketen aus Weilimdorf und Ludwigsburg sind - stimmungsvoller, als das neue Jahr am Schloss Solitude zu begrüßen, geht kaum. Allerdings muss man sich vor Fehlschüssen in Acht nehmen, denn auch hier wird kräftig geböllert. Öffentlich hinkommen: Von der Haltestelle Feuersee aus, Buslinie 92, Haltestelle „Solitude“ aussteigen.

    Lichtgut/Achim Zweygarth
  • Tipp 7: Ein echter Silvesterklassiker ist auch der Bismarckturm. Das trutzige Gemäuer ist in der Silvesternacht zwar geschlossen, aber auf der 409 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Aussichtsplattform am Gähkopf wird kräftig gefeiert. Um Mitternacht steht man hier dicht an dicht und schaut sich das Feuerwerk an. Öffentlich hinkommen: Von der Haltestelle „Killesberg“, Buslinie 43 (je näher es auf Mitternacht zugeht, desto voller), Haltestelle „Am Bismarckturm“

    Rosar
  • Tipp 8: Noch ein Evergreen - die Karlshöhe ist die Silvesteranlaufstelle für den Süden der Stadt. Stimmungsvoll ist schon der Aufstieg auf 343 Meter über dem Meeresspiegel durch Reben und Wiesen. Öffentlich hinkommen: Ab Haltestelle „Charlottenplatz“,Stadtbahnlinie U9 oder ab Haltestelle „Berliner Platz“, Stadtbahnlinie U34, Haltestelle „Marienplatz“ aussteigen und noch einen kleinen Spaziergang bergan machen.

    Rudel/Regenscheit
  • Tipp 9: Im Stuttgarter Norden ist der Kriegsberg Anlaufpunkt für Feuerwerkfreunde. 353 Meter über dem Meeresspiegel kann man hier das Raketenspektakel aus der Höhe betrachten. Öffentlich hinkommen: Buslinie 44, Haltestelle „Am Kriegsbergturm“ aussteigen.

    Martin Stollberg
  • Tipp 10: Mehr oder weniger ein Geheimtipp ist der Burgholzhof in Bad Cannstatt. Zu Füßen des Aussichtsturms hat man einen schönen Blick über die Weinberge bis in den Kessel. Außerdem ist der Ort so weitläufig, dass man hier ganz in Ruhe das neue Jahr begrüßen kann. Öffentlich hinkommen: Von der Haltestelle „Zuffenhausen“ aus, Buslinie 52, Haltestelle „Burgholzhof“ aussteigen.

    Manfred Storck
  • Tipp 11: Wo sich gut Sterne gucken lässt, kann man auch gut das Feuerwerk sehen - auf der Uhlandshöhe bei der Sternwarte versammeln sich in der Silvesternacht alljährlich etliche Stuttgarter. Auch hier gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Öffentlich hinkommen: Stadtbahnlinie U15 oder U5 zur Haltestelle „Olgaeck“ und Buslinie 42, Haltestelle „Heidehofstraße“ aussteigen.

    7aktuell.de/Simon Adomat
  • Tipp 12: Diese fantastische Aussicht über den Stuttgarter Talkessel hat man von der Wieland-Wagner-Aussichtsplatte. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt die Villa Reitzenstein, der Sitz unseres Ministerpräsidenten. Öffentlich hinkommen: Stadtbahnlinie U15, Haltestelle „Bubenbad“ aussteigen.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Tipp 13: Wem es nichts ausmacht, am Silvesterabend einen etwas weiteren Fußmarsch auf sich zu nehmen, dem sei Rotenberg empfohlen. Zwischen Grabkapelle und Weinreben ist der Start in ein gutes neues Jahr fast garantiert. Öffentlich hinkommen: Von der Haltestelle „Untertürkheim“, Buslinie 61, Haltestelle „Rotenberg“ aussteigen.

    7aktuell.de/Alexander Hald
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Stuttgart - Die Stuttgarter Kessellage mag ja für Feinstaub und Muskelkater sorgen, an Silvester gibt es aber nichts Besseres, als von oben aufs Feuerwerk hinunterzublicken. Wer selbst nicht über den Segen einer Halbhöhendachterrasse verfügt, dem seien die nachfolgenden Aussichtspunkte ans Herz gelegt.

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Karlshöhe, Solitude, Bismarckturm oder das Teehaus im Weißenburgpark: In unserer Bildergalerie zeigen wir 13 schöne Plätzchen, um das neue Jahr „von oben herab“ zu begrüßen. Außerdem verraten wir, wie man umweltfreundlich mit den Öffentlichen hinkommt.

Und noch ein Tipp: Nicht zu spät losgehen, sonst sind die besten Plätze belegt!

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