Stuttgarter Schlossplatz: Tausende demonstrieren gegen Gesundheitsreform

Mit der Demonstration auf dem Stuttgarter Schlossplatz wollten sich die Protestierenden vor allem für eine gute Gesundheitsvorsorge bei Kindern einsetzen.
Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart- Tausende protestieren in Stuttgart gegen das GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetz.
- Initiatorin ist Kinderärztin Maria Bea Merscher, unterstützt von Pflege und Hebammen.
- Laut Veranstaltern kamen rund 2500 Menschen zusammen – die Polizei meldet Frieden.
- Kritikpunkte: keine Kürzungen bei Vorsorge U-Untersuchungen, Geburtshilfe und Palliativmedizin.
- Budgetierung von Praxen wird abgelehnt, weitere Proteste sind in Hannover, Köln, Hamburg und Dresden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Es reicht! Gesundheit statt Sparwahn“, finden die Demonstranten und Demonstrantinnen, die am Sonntagnachmittag um 13 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz zusammengekommen sind, um gegen das sogenannte GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetz – oft auch GKV‑Spargesetz genannt – zu protestieren. Die Kinderärztin Maria Bea Merscher, in den sozialen Netzwerken bekannt als Dr. Bea Kinderärztin, hat die bundesweite Protestbewegung angestoßen. Unterstützt wird sie von Menschen aus der Pflege, Hebammerei, Ärzteschaft, Psychotherapie und dem Rettungsdienst, aber auch von Familien.
Proteste richten sich gegen Sparmaßnahmen, die Familien treffen
Denn die Forderungen der Veranstalter richten sich gegen die durch das Gesetz veranlassten Kürzungen, die nach ihrer Ansicht besonders Kinder, Familien und Menschen mit Behinderung treffen. An der angemeldeten Demonstration nahmen nach Schätzungen der Veranstalter rund 2500 Menschen teil. Die Polizei sprach von einer friedlichen Demonstration ohne weitere Vorkommnisse.
Die Demonstranten halten es für falsch, an der Gesundheit von Kindern zu sparen, und fordern, dass beispielsweise Vorsorgeuntersuchungen ohne Deckelung weiter möglich bleiben. Auch bei Geburtshilfe und Palliativmedizin darf laut den Protestierenden nicht gekürzt werden. Die Budgetierung von Praxen sehen sie ebenfalls kritisch. Weitere Veranstaltungen sind in Hannover, Köln, Hamburg und Dresden geplant.






