Stuttgart
: Falschgeld, Drogen, Waffen – mutmaßliche Mafiosi festgenommen

Internationale Ermittlungen führen zu Festnahmen in Stuttgart, Bern und auf Gran Canaria. Eine entscheidende Spur lieferte ein Mann, der Falschgeld nach Deutschland geschmuggelt haben soll.
Von
red
Stuttgart
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Polizei Baden-Württemberg

Festnahme durch die Polizei (Symbolbild)

Marijan Murat/dpa
  • Internationale Ermittlungen führten zu Festnahmen in Stuttgart, Bern und auf Gran Canaria.
  • Sechs mutmaßliche Mafiosi wurden gefasst – die meisten sitzen in Untersuchungshaft.
  • Vorwürfe: Beschaffung von Falschgeld, Drogenhandel und Waffenfunde bei Durchsuchungen.
  • Zwei Betreiber von Stuttgarter Restaurants sollen mit Rauschgift und Falschgeld gehandelt haben.
  • Hinweise kamen von einem 2021 festgenommenen Mann; weitere Festnahmen im Rems-Murr-Kreis und Offenburg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Polizisten aus Baden-Württemberg, Italien, Spanien und der Schweiz haben nach jahrelangen Ermittlungen mehrere mutmaßliche Mitglieder der italienischen Mafia festgenommen. Die sechs Männer wurden der Staatsanwaltschaft Stuttgart zufolge in Stuttgart, im Rems-Murr-Kreis, im Raum Offenburg, in Bern in der Schweiz sowie auf der Kanareninsel Gran Canaria festgenommen. Bis auf den Tatverdächtigen in Spanien seien alle Festgenommenen inzwischen in Untersuchungshaft, teilte die Behörde mit.

Die Ermittler werfen den Verdächtigen unter anderem die Beschaffung von Falschgeld und Drogenhandel vor. Zwei der Festgenommenen sollen Restaurants in Stuttgart betrieben haben, in denen mit Rauschgift und Falschgeld gehandelt worden sein soll.

Festnahmen auch in der Schweiz und in Spanien

Auf die Spur der beiden Gastronomen kamen die Ermittler den Angaben zufolge über einen 2021 in Deutschland festgenommenen und dann an Italien ausgelieferten Verdächtigen, der dort wieder auf freien Fuß kam und danach mehrfach Falschgeld nach Deutschland geschmuggelt haben soll. Ob der Mann ebenfalls festgenommen wurde, wollten die Ermittler nicht sagen.

Im Rems-Murr-Kreis sei ein türkischer Staatsangehöriger festgenommen worden, der das Falschgeld in seinem Schmuckgeschäft gelagert haben soll. Das Falschgeld ausgegeben haben soll den Ermittlungen zufolge ein 42-jähriger Italiener, der im Raum Offenburg festgenommen wurde.

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Bezogen haben sollen die Verdächtigen das Falschgeld unter anderem von einem Mann aus Neapel. Dieser soll sich im Verlauf der Ermittlungen nach Spanien abgesetzt haben, wo er auf der Kanareninsel Gran Canaria festgenommen wurde. Das Rauschgift stammt den Angaben zufolge von einem im schweizerischen Bern lebenden Syrer, der dort festgenommen wurde. Bei der Durchsuchung mehrerer Wohnungen und Geschäfte stellten die Ermittler den Angaben zufolge Falschgeld, Betäubungsmittel und Waffen sicher.