Smart Home: Sicherer Schutz vor Einbruch und Datenklau
Stuttgart - Alle drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Der Wunsch nach Sicherheit ist daher – neben Energieeffizienz – der häufigste Grund für die Installation intelligenter Gebäudetechnik. Alarmanlage, Bewegungsmelder, Rauchmelder oder Überwachungskamera: Vernetzt arbeiten die Geräte selbstständig, interagieren bei Bedarf mit den Bewohnenden und können aus der Ferne bedient werden.
Was umfasst sichere Gebäudetechnik?
Das Thema Sicherheit hat zwei wichtige Seiten: Einerseits geht es um den Schutz etwa vor Einbruch, Brand- oder Wasserschaden. Andererseits ist die Datensicherung vor unerlaubtem Zugriff und vor Hackern wichtig. Smart Home Sicherheitstechnik lässt sich flexibel auf die Bedürfnisse anpassen. „Vor der Installation legen wir gemeinsam mit den Kunden ein persönliches Sicherheitskonzept fest. Viele entscheiden sich auch für ein Smart Home System, das keine Internetverbindung benötigt und keine Daten in der Cloud speichert“, weiß SYS.TEC Geschäftsführer Georg Frühauf aus seinem Beratungsalltag.
Seine wichtigsten Tipps im Überblick:
Checkliste für sichere Daten im Smart Home
Von unterwegs das Zuhause im Blick
Egal, ob aus der Ferne die Heizung eingeschaltet, dem Paketdienst das Garagentor geöffnet oder die Alarmanlage aktiviert werden soll: Vernetzte Haustechnik und das Smartphone machen es möglich. Per App lässt sich mit einem Klick nachschauen, ob zu Hause alles in Ordnung ist.
Wie sinnvoll sind Überwachungskameras?
Mit vernetzten Bewegungsmeldern und Überwachungskameras hat man Haus und Garten auch von unterwegs im Blick. Wichtig zu wissen: Beide Systeme werden erst aktiv, wenn deren Sensoren eine Bewegung wahrnehmen. Bei der Installation von Außenkameras sollte auf eine hohe Auflösung geachtet werden. Und darauf, dass keine öffentlichen Bereiche oder Teile des Nachbargrundstücks gefilmt werden dürfen.
Vortäuschen, zuhause zu sein
Der beste Schutz vor unerlaubten Eindringlingen ist die Anwesenheit der Bewohner. Die lässt sich mithilfe einer Anwesenheitssimulation einfach vortäuschen: Je nach Programmierung macht das Smart Home Licht, bewegt die Jalousien oder spielt Musik ab.
So lassen sich Einbrecher abschrecken
Versucht dennoch jemand unerlaubt ins Haus einzudringen, schlagen die vernetzten Fenster- und Türkontakte an. Anschließend wird eine hinterlegte Routine ausgelöst, die wie folgt aussehen kann: Überwachungskameras und Sprachsteuerung beginnen mit der Aufzeichnung, die Alarmanlage ertönt und die Lichter im Haus blinken. Parallel informiert das System die Hausbesitzer per Anruf oder SMS.
Brandschutz ganz leicht einspeichern
Bei Rauch oder Feuer schlägt die Stunde der vernetzten Rauchmelder. Je nach Voreinstellung wecken blinkende Lichter im Haus die Bewohner, es wird eine Nachricht gesendet oder sogar automatisch ein Notruf abgesetzt. Sofern jemand zuhause ist, öffnen sich im Haus Fluchtwege von selbst, indem die Jalousien automatisch hochfahren und die Flure beleuchtet werden.
Sichere Eingangstür
Ein Motorschloss verriegelt die Haustür automatisch und bietet damit einen höheren Schutz gegen Einbruch als gängige Schlösser, die sich zum Teil schon mit einer Bankkarte knacken lassen. Öffnen lässt sich ein Motorschloss schlüssellos per Tastendruck wie auch per Funkschlüssel, Smartphone App oder über einen Fingerscanner.
Polizei-Initiative gegen Einbruch
Analog oder vernetzt: Sicherungen und Alarmanlagen erfüllen ihren Zweck nur, wenn sie fachgerecht eingebaut und gewartet werden. Die Polizeiliche Kriminalprävention von Bund und Ländern hat daher die Initiative K-Einbruch ins Leben gerufen. Sie gibt Tipps und vermittelt Adressen von Fachunternehmern für die Installation von Sicherungseinrichtungen. Polizeilich empfohlene Anbieter wie SYS.TEC sind am K-EINBRUCH-Errichter-Gütesiegel zu erkennen.
Fördergelder für Einbruchschutz beantragen
Die Bundesregierung fördert Einbruchschutz wie auch smarte Sicherheitssysteme. Was genau in welcher Höhe gefördert wird, darüber informiert die KfW. Tipps rund um das Thema finanzielle Fördergelder sind oft auch bei Anbietern von Smart Home Technik zu erfahren sowie vom persönlichen Installateur oder Systemintegrator.
Vorhandene Bussysteme einfach nachrüsten
Wer bereits ein Bussystem hat, kann dieses mit einem nachrüstbaren ENA-Modul (ENA steht für elektronische Netzabwehr) vor Hacker-Angriffen schützen. Generell gilt: Hohe Sicherheitsstandards schützen das Bus- oder Funkbussystem vor dem Zugriff Dritter. Systemintegratoren bieten dafür Beratung und oftmals kostengünstige Pakete inklusive Wartung. Derart vor Einbruch und Datenklau geschützt, kann man beruhigt das Haus verlassen.
Info: Mehr über die finanzielle Förderung von smarter Haustechnik erfahren.
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