: Kot, Blut, Spritzen – er reinigt, was andere auf Toiletten hinterlassen
Kot, Erbrochenes und Gestank gehören zu Sinan Dilleks Berufsalltag. Der Sanitärreiniger putzt für die AWS öffentliche Toiletten in Stuttgart. Eindrücke eines herausfordernden Jobs.
Von
Nina Scheffel und Julia Paasch (Video)
Stuttgart
Sinan Dillek ist stolz, ein Teil der Stadt Stuttgart zu sein. Von manchen Menschen, die die Toiletten nutzen, würde er sich jedoch mehr Respekt wünschen.
Lichtgut/Leif Piechowski
Während Sinan Dillek die Toiletten in der Arnulf-Klett-Passage reinigt, schließt er sie ab – zum Schutz der Passanten, aber auch zu seinem eigenen.
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Bevor die Toilettenkabinen und der Vorraum nass gereinigt werden, kehrt Sinan Dillek Müll zusammen.
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Dabei kommt alles mögliche zusammen.
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Mit Hochdruckreiniger, Handschuhen und Schutzmaske ausgestattet, macht sich Sinan Dillek an die Reinigung.
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Eine Schutzmaske darf dabei nicht fehlen.
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Bevor er mit der Arbeit beginnt, weiß der 46-Jährige nie, was ihn erwartet.
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Sinan Dillek beim Reinigen der Waschbecken – häufig muss er hier Erbrochenes entfernen.
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Auch in den Toilettenkabinen muss man bei der Reinigung einen starken Magen haben.
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Sinan Dillek bei Reinigungsarbeiten in der Männertoilette am Hauptbahnhof..
Lichtgut/Leif Piechowski
Sinan Dillek bei Reinigungsarbeiten in der Männertoilette am Hauptbahnhof.
Lichtgut/Leif Piechowski
Graffiti sind besonders schwer zu entfernen.
Lichtgut/Leif Piechowski
Daneben müssen sich Reinigungskräfte auf verdreckte Toiletten und entsprechende Gerüche einstellen.
Lichtgut/Leif Piechowski
Die Arbeit als Sanitärreiniger ist nicht nur körperlich, sondern auch mental anstrengend.