: Was lehrt uns ein 100 Jahre altes Rennauto, Herr Oechsle?
Manfred Oechsle und seine Kollegen erwecken ein Fahrzeug zu neuem Leben, das 1924 beim Langstreckenrennen Targa Florio auf Sizilien Furore gemacht hat. Getriebe, Lack, Speichen – alles soll so sein wie damals. Das Jubiläum naht, und der Zeitdruck wächst.
Manfred Oechsle am Zweiliter-Rennwagen mit Vierzylinder-Kompressormotor von Mercedes
Schmidt /cf
Blumen nach der Rückkehr: Targa-Florio Gewinner Christian Werner mit Beifahrer Karl Sailer im Mercedes-Werk in Untertürkheim
Mercedes-Benz AG/
Das Langstreckenrennen in den Bergen um Palermo galt als bedeutender Test für die Zuverlässigkeit der Rennwagen. Von 37 gestarteten Fahrzeugen kamen nur 21 ins Ziel.
Mercedes-Benz AG/
Verabschiedung in der Heimat: Die vier Mercedes-Rennwagen fuhren auf eigener Achse zum Rennen nach Sizilien. Nur drei gingen dort an den Start.
Mercedes-Benz AG/
Manfred Oechsle und seine Mitstreiter in der Werkstatt des Mercedes-Benz Classic Centers in Fellbach
Matthias Schmidt
Maßarbeit: nach geglücktem Test auf dem Prüfstand wird jetzt der generalsanierte Motor eingebaut.
Matthias Schmidt/
Im Unternehmensarchiv findet sich – neben dem Rennreglement, Zollpapieren sowie Dutzenden von Konstruktionszeichnungen – auch dieser Eintrag im Auftragsbuch. Verzeichnet ist unter anderem der Fahrer des Autos, das jetzt wieder zum Leben erweckt wird, Christian Lautenschlager.
Matthias Schmidt/
Die Vorderansicht des Rennwagens. Deutlich zu erkennen sind die Trommelbremsen an allen vier Rädern, wie sie später auch in Serienfahrzeugen eingebaut wurden.
Mercedes-Benz AG
Rückansicht mit Reserverad – unerlässlich auf den holprigen Pisten Siziliens