Nach Dachstuhlbrand in Mühlhausen
: Staatsanwaltschaft ordnet Obduktion an

Die Feuerwehr hat am Freitag in einer ausgebrannten Wohnung in Mühlhausen eine Leiche gefunden. Die Todesursache ist noch immer unklar. Licht ins Dunkel soll nun die Rechtsmedizin bringen.
Von
Sebastian Steegmüller
Stuttgart
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  • Das Brandhaus in der Schirmerstraße ist derzeit unbewohnbar.

    Sebastian Steegmüller
  • Die Feuerwehr eilte in der Nacht zum Freitag zum Brandort.

    Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart
  • Der Brand war gegen 4 Uhr im Dachgeschoss ausgebrochen.

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  • Das Feuer war am frühen Morgen gelöscht.

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  • Die Feuerwehr war mit starken Kräften vor Ort.

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  • Der Brand war im Dachgeschoss ausgebrochen.

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  • Die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung

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  • Die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung

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  • Bis Freitagmittag waren Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.

    Sebastian Steegmüller
  • Das Mehrfamilienhaus ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.

    Sebastian Steegmüller
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Bei einem Brand, der sich in der Nacht auf Freitag in einem Mehrfamilienhaus in der Schirmerstraße in Mühlhausen ereignet hat, kam für einen allein lebenden 58-Jährigen jede Hilfe zu spät. Die Feuerwehr konnte nur noch die Leiche des Mannes aus seiner ausgebrannten Dachgeschosswohnung bergen. Noch immer ist unklar, ob er Opfer des Feuers geworden ist oder möglicherweise zuvor schon verstorben war. „Sowohl die Brand- als auch die Todesursache sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, sagte Stefanie Ruben, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, am Dienstag. Zur Vermutung, dass der 58-Jährige einer Rauchgasvergiftung erlag, wollte sie sich nicht äußern. „Der Verstorbene soll zur Klärung der Todesursache obduziert werden.“ Diesem Ergebnis wolle sie nicht vorgreifen.

Gebäude ist wohl nicht einsturzgefährdet

Ausgebrochen war der Brand am Freitag gegen 4 Uhr. Nach Polizeiangaben konnten sich zwölf Bewohner, darunter auch mehrere Kinder, selbstständig in Sicherheit bringen, der Großteil wurde vor Ort von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Noch in der Nacht fanden sie bei Nachbarn Unterschlupf, vorübergehend sind sie bei Freunden und Verwandten untergebracht. In das Wohnhaus an der Schirmerstraße können sie vorerst nicht zurückkehren – mutmaßlich hat das Löschwasser in den unteren Stockwerken Spuren hinterlassen. „Noch immer ist das gesamte Gebäude nicht bewohnbar“, so die Staatsanwältin, die aber auch gute Nachrichten parat hat. Nach aktuellem Ermittlungsstand sei es nicht einsturzgefährdet. Ersten Schätzungen zufolge entstand jedoch ein Schaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro.

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