Nach Auftritt beim Kesselfestival
: Maultaschen-Koma oder Kessel-Fluch? Nina Chuba disst die Stuttgarter Crowd

„Lameste Crowd“: Nina Chuba kritisiert in ihrem Podcast die Stimmung beim Kesselfestival. Warum die Sängerin Stuttgart eine „süddeutsche Trägheit“ nachsagt.
Von
Sandra Belschner
Stuttgart
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Kesselfestival 2026 - Nina Chuba: 26.06.2026, Stuttgart: Sängerin Nina Chuba auf dem Kesselfestival 2026. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt

Nina Chuba trat beim diesjährigen Kesselfestival auf- und war nicht zufrieden mit den Besucherinnen und Besuchern.

Christoph Schmidt

Wer Nina Chuba auf Social Media verfolgt, weiß: Die Frau sagt, was sie denkt. In ihrem Podcast „Die Leute lieben das“ quatscht sie mit ihrem besten Freund und Drummer Momme Hitzemann über alles, was Backstage so passiert. Die zwei sind seit über zehn Jahren unzertrennlich – von der Schülerband BLIZZ im Norden bis zu den riesigen Arena-Bühnen. Und genau diese Bühnen-Erfahrung bringt Nina jetzt dazu, Stuttgart mal so richtig den Spiegel vorzuhalten. Der aktuelle Aufhänger: Ninas Auftritt beim Kesselfestival Ende Juni.

„Irgendwas muss mit euch falsch sein“

„Stuttgart ist die lameste Crowd“, haut Nina im Podcast raus. Laut ihr ist die Energie im Kessel mindestens ausbaufähig. „Es ist einfach so. Auch trotz der Hitze. Jedes Jahr ist das so, da wird sich irgendwie nicht viel bewegt.“ Während Momme sie mit einem trockenen „Rede!“ anfeuert, folgt der ultimative Tiefschlag für alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter: Der Vergleich mit München. „In München gehen die Leute ja immer crazy ab. Also irgendwas muss da mit euch falsch sein“, wundert sich Nina.

Auf der Suche nach dem Grund für die wenige Energie werden die beiden kreativ. Liegt’s an der Geografie? „Vielleicht kriegt ihr nicht genug Sauerstoff wegen dem Kessel?“, fragt sich Nina. Momme hat eine andere Theorie: „Oder die Maultaschen liegen noch quer im Magen.“ Auch wenn er kurz darauf versucht, die Wogen zu glätten: „Ihr seid feine Leute alle, aber bewegt euch bisschen“, sitzt der Diss.

Introvertiert oder einfach nur die Eltern dabei?

Nina hat den Clip natürlich direkt als Reel auf Instagram geteilt und damit in ein Wespennest gestochen. Die Reaktionen der Stuttgarterinnen und Stuttgarter fallen unterschiedlich aus: Während einige User kommentieren, dass es „endlich mal jemand sagt“, gibt es auch „Liebe für introvertierte Stuggi-Crowds“.

Ein Argument liest man aber besonders oft, das am ehesten an die Wahrheit herankommen dürfte: Das Kesselfestival-Setting. Denn vor der Bühne standen vor allem junge Mädchen mit ihren Eltern. Und seien wir ehrlich: Wenn Mama oder Papa direkt daneben stehen und es fast 40 Grad auf dem Wasen hat, hält man sich mit wilden Dance-Moves vielleicht doch eher zurück.

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