Massenandrang vor Stuttgarter Discothek: Großeinsatz könnte teuer für das Penthouse werden
Stuttgart - Der Großeinsatz der Polizei infolge des Massenandrangs vor der Stuttgarter Discothek Pentouse könnte den Betreiber teuer zu stehen kommen. „Es gibt Überlegungen, ob der Betreiber für die Kosten aufkommen muss“, sagte ein Sprecher der Stuttgarter Polizei am Samstag. Am Montag wollen die Beamten darüber beraten, ob sie dem Penthouse-Betreiber eine Rechnung stellen. Der Sprecher machte allerdings keine Angaben dazu, auf welche Kosten sich der Einsatz mit rund 100 Beamten beläuft. Der Betreiber der Discothek Penthouse in der Heilbronner Straße in Stuttgart-Feuerbach war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.
Vor der Discothek war es am Freitagabend zu einem Massenandrang von jungen Menschen gekommen. Der Anlass war eine Party mit dem Titel „Breaking Bad – Die Megaparty zur Zeugnisausgabe“. Offenbar drängelten sich vor der Disco nach Angaben der Polizei rund 1000 junge Menschen und wollten hinein. In dieser Menschenmenge sei Unruhe entstanden, weil die Jugendlichen nicht wussten, ob sie eingelassen werden.
Situation drohte zu eskalieren
Weil die Situation zu eskalieren drohte, seien zahlreiche Einsatzkräfte zur Discothek gerufen worden, um die Lage zu beruhigen. Mit Lautsprecherdurchsagen habe man die Lage entspannen und die Menschenmenge auf dem Parkplatzbereich vor der Discothek ordnen können.
Via Twitter versicherte der Betreiber, dass keiner draußen bleiben muss:
Anschließend wurden die Feierwütigen blockweise in die Discothek geleitet. Durch das vorangegangene Gedränge erlitten zwei Besucher Schnittverletzungen beziehungsweise hatten Kreislaufprobleme. Beide wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.









