Kreis Esslingen: Mehrfach Notbremse gezogen – ICE komplett ausgebremst

Die Ermittlungen der Polizei sollen zeigen, wer die Notfallgriffe betätigt hat.
Patrick Seeger/dpa- Unbekannter zog im Kreis Esslingen mehrfach die Notbremse in einem ICE – Zug stoppte zweimal.
- Strecke: Frankfurt am Main nach Ulm. Erste Vollbremsung gegen 6 Uhr bei Wernau.
- Zweiter Halt zwischen Wendlingen und Merklingen. Es gab keine festgestellte Gefahr.
- In Ulm kontrollierte die Bundespolizei einen 22-Jährigen ohne gültigen Fahrausweis.
- Ermittlungen klären, ob der kontrollierte Mann die Notfallgriffe betätigt hat.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein ICE ist auf der Fahrt von Frankfurt am Main nach Ulm im Kreis Esslingen am Mittwochmorgen mehrfach komplett ausgebremst worden. Nach Mitteilung der Bundespolizei betätigte gegen 6 Uhr ein bislang unbekannter Verdächtiger einen der Nothaltegriffe. Daraufhin wurde der ICE auf der Höhe von Wernau bis zum Stillstand abgebremst.
Nachdem keine Gefahrensituation festgestellt werden konnte, setzte der Zug seine Fahrt fort. Kurz darauf wurde zwischen Wendlingen und Merklingen jedoch erneut die Notbremse gezogen, woraufhin der ICE zum zweiten Mal zum Stehen kam. Verletzt wurde durch die außerplanmäßigen Bremsungen niemand.
Beim Halt des Zuges am Hauptbahnhof in Ulm kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 22-jährigen Verdächtigen. Der Mann habe zuvor bei einem Zugbegleiter keinen gültigen Fahrausweis vorweisen können. Anschließend soll er mehrfach ohne erkennbares Ziel durch den ICE gelaufen sein. Ob er die Notfallgriffe betätigt hat, wird nun im Rahmen der Ermittlung geklärt, informiert die Polizei.
