Konflikte mit Wildtieren : Wenn putzige Einbrecher das Haus verwüsten Immer häufiger treffen in Siedlungen Mensch und Wildtiere aufeinander. Marder, Waschbär und Co. können an Gebäuden große Schäden anrichten. Dann kommt der Stadtjäger ins Spiel. Geschossen wird dabei aber meistens nicht.
28.01.2022, 15:31 Uhr Stuttgart
Blasius Marx bereitet eine Lebendfalle für den Einsatz vor.
Simon Granvill/e Wildtiere fühlen sich immer wohler in der Stadt – und das kann zu Problemen führen.
dpa/Jochen Lübke Dieses Gebäude einer Maschinenbaufirma wurde vom Marder heimgesucht. Die Dämmung ist am ganzen Gebäude großflächig zerstört.
Simon Granville Auch Kabel werden nicht verschont.
Simon Granville Wenn das Tier damit fertig ist, sehen sie so aus.
Simon Granville Blasius Marx ist ein sogenannter Stadtjäger. Er wird gerufen, wenn es im Siedlungsraum zu Schwierigkeiten mit Wildtieren kommt.
Simon Granville Geschossen wird dabei aber in den seltensten Fällen. Zunächst einmal geht der Experte Hinweisen auf den Grund. Hier Kratzspuren vom Marder.
Simon Granville In den nächsten Schritten werden erst Gebäude gesichert – wie hier mit Elektro-Draht – danach Vergrämungsmaßnahmen eingeleitet.
Simon Granville Erst wenn all das nicht genügt, stellt Marx Lebendfallen auf.
Simon Granville Sie werden mit Leckereien für die Tiere bestückt.
Simon Granville Immer größere Probleme macht der Waschbär. Das ursprünglich nicht in Deutschland heimische Tier vermehrt sich explosionsartig.
dpa/Britta Pedersen Waschbären sind sehr schlau und extrem geschickt. Für sie gibt es fast keine Hindernisse.
dpa/Britta Pedersen Auch Füchse fühlen sich im Stadtgebiet immer wohler. Zu fressen gibt es genug.
dpa/Stephanie Pilick Selbst Dachse graben so manchen Garten um.
dpa/Carsten Rehder Häufigster Besucher ist allerdings nach wie vor der Marder. Er findet gerade in Gewerbegebieten reichlich Mäuse, Ratten und anderes Futter.
dpa/Holger Hollemann