Seepferdchen-Liebe geht anders: Er trägt ihre Eier aus, jeden Tag wird gemeinsam getanzt und Seitensprünge gibt es nur bei den Weibchen. Der Tierpfleger Benjamin Volk zeigt, wie die besonderen kleine Fische im Stuttgarter Zoo heranwachsen.
In der Wilhelma werden Langschnäuzige Seepferdchen gezüchtet. Diese sind etwa ein dreiviertel Jahr alt – und bereits auf Partnersuche.
Lichtgut/Julian Rettig
Benjamin Volk kümmert sich seit vielen Jahren in der Wilhelma mit einem Team unter anderem um die Seepferdchen im Aquarium. Die Seepferdchen sind „sein Steckenpferd“, wie der 41-Jährige sagt.
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In verschiedenen Aquarien-Becken wachsen die Tiere hinter den Kulissen auf.
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Mit einer Kelle kann Volk auch die kleinsten Tiere herausnehmen und retten.
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Diese langschnäuzigen Seepferdchen, Hippocampus Reidi genannt, sind nicht mal einen Zentimeter groß und erst zwei Tage alt, aber schon vollständig ausgebildet und fressen bereits Plankton. In dem Becken der Neugeborenen sind etwa 100 bis 200 Tiere.
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Mit der Kelle kümmert sich Volk um die kleinsten Seepferdchen.
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Dieses Seepferdchen ist schon größer und etwas älter. Es schwimmt in einem anderen Becken.
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Diese Seepferdchen sind etwa ein dreiviertel Jahr alt. In diesem Alter suchen sie sich Partner, die etwa gleich groß sind.
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Ein Seepferdchen-Pärchen beim Tanz.
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Die Seepferdchen leben monogam. Nur in Zoos kann es vorkommen, dass die weiblichen Seepferdchen sich mehrere Männchen suchen.
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Das Schaubecken mit den Seepferchen im Aquarium der Wilhelma. Dort leben derzeit neun erwachsene Männchen.